Deutsche Telekom: Gefälschte Rechnungsmails verbreiten Schadsoftware

Vorsicht vor Phishing-Mails

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von Maurice Ballein
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Aktuell versenden Kriminelle mal wieder gefälschte Rechnungen im Namen der Deutschen Telekom. Die gut gemachten Fälschungen enthalten Namen des Kunden sowie dessen Anschrift und verbreiten gefährliche Viren. In diesem Artikel erfahrt ihr, woran ihr die gefälschten Festnetz- und Mobilfunk-Rechnungen erkennt und wie ihr euch vor Schadsoftware schützen könnt.

Auch die Deutsche Telekom wird immer wieder für Phishing-Attacken missbraucht.
Auch die Deutsche Telekom wird immer wieder für Phishing-Attacken missbraucht. (Quelle: Telekom / Montage: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. Varianten gefälschter Telekom-E-Mails
  2. Welche Gefahren drohen?
  3. So könnt ihr euch schützen

Viele Kunden der Deutschen Telekom erhalten ihre Telefonrechnung online und vermeiden auf diese Weise unnötiges Papier. Das nutzen Kriminelle aus und versuchen Telekom-Kunden mit nahezu perfekt gefälschten E-Mails in die Falle zu locken. Der enthaltene Anhang in der gefälschten Nachricht führt nicht zur Rechnung, sondern lädt gefährliche Schadsoftware herunter.

Hin und wieder leiten solche Phishing-E-Mails außerdem auf eine ebenfalls gefälschte Telekom-Webseite um, wo ihr eure Zugangsdaten eingeben sollt. Auf diese Weise greifen Kriminelle entsprechende Informationen ab, um diese anschließend für einen Fremdzugriff zu missbrauchen.

Varianten gefälschter Telekom-E-Mails

Aktuelle Beispiele der gefälschten E-Mails tragen die Betreffzeilen "Telekom-Erinnerung über die nicht bezahlte Rechnung" beziehungsweise "Telekom-Erinnerung über die nicht bezahlte Schuld" oder "Ihre aktuelle Mobilfunk-Rechnung", berichtet die Webseite Mimikama, die sich mit Internet-Betrug beschäftigt. In der E-Mail befindet sich ein Link über den sich der Sachverhalt angeblich klären lässt. Auf entsprechender Seite angelangt, wird ein Dateidownload angeboten. Diese können zum Beispiel in folgenden Varianten in Erscheinung treten:

  • "telekom_rechnung_05144367.pdf.js"
  • "telekom_rechnung_31241255.zip.js"
  • "invoice.doc"

Welche Gefahren drohen?

Diese Java- oder Office-Dateien können im Hintergrund Viren auf euren Computer laden. Durch das Öffnen der angehängten Datei wird beispielsweise ein Trojaner auf eurem Computer installiert. Die Schadsoftware arbeitet unsichtbar im Hintergrund und kann weitere Software herunterladen und installieren. Auf diese Weise wird euer Computer beispielsweise verwendet, um weitere Spam-E-Mails zu versenden oder es werden sensible Daten wie Passwörter und Benutzernamen ausspioniert.

Klickt also weder in E-Mails enthaltene Links und ladet vor allem keine Dateien herunter! Solltet ihr dennoch verunsichert sein, loggt euch über die Telekome-Hompage ein, um etwaige Probleme oder Ungereimtheiten bezüglich eures Kontos einzusehen beziehungsweise zu klären.

Beispiele für gefälschte Telekom-E-Mails.

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So könnt ihr euch schützen

In unserem Phishing-Ratgeber findet ihr diverse Indizien, mit denen ihr gefälschte E-Mails der Deutschen Telekom und anderer Unternehmen wie Amazon, PayPal, DHL oder verschiedener Banken gezielt identifizieren könnt. Zudem geben wir euch Ratschläge für den Ernstfall - wenn ihr bereits Opfer einer Phishing-Attacke geworden seid oder euch Schadsoftware auf eurem Rechner eingefangen habt.

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