Musik-Streaming-Vergleich: Die 10 besten Anbieter im Test

Welcher Musik-Streaming-Dienst passt zu mir?

von Ana Zapatellini
Teilen

Musik-Streaming-Dienste wie Spotify, Apple Music, Deezer oder Amazon Music Unlimited werden immer beliebter. Doch was genau ist Musik-Streaming eigentlich, wie funktioniert es und was gibt es alles zu beachten? Und vor allem: Welcher Anbieter passt am besten zu wem? Wir stellen und beantworten die wichtigsten Fragen rund um die beliebten Musik-Flatrates und vergleichen für euch die besten Musik-Streaming-Dienste in unserer Bestenliste.

Wir haben die wichtigsten Musik-Streaming-Dienste hierzulande für euch miteinander verglichen.
Wir haben die wichtigsten Musik-Streaming-Dienste hierzulande für euch miteinander verglichen. (Quelle: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist Musik-Streaming?
  2. Was kostet Musik-Streaming?
  3. Wie funktioniert Musik-Streaming per Flatrate?
  4. Das ist der beste Musik-Streaming-Dienst
  5. Alternativen zu Spotify im Fokus
  6. Wo liegen die Vorteile des Musik-Streamings?
  7. Was sind die Nachteile des Musik-Streamings?
  8. Testfeld im Überblick
  9. Worauf gilt es bei der Musik-Qualität zu achten?
  10. Versteckte Kosten: Datenverbrauch, insbesondere mobil (offline)
  11. Gibt es spezielle Tarife für Gruppen oder Familien?
  12. Musik-Streaming und Sprachsteuerung: Diese Dienste unterstützen Alexa, Google Assistant und Siri
  13. Weitere Medieninhalte: Hörbücher, Podcast und Co.
  14. Offline-Modus: Muss ich immer online sein?
  15. Musik-Flatrate: Welche (kostenlosen) Alternativen gibt es?

Was ist Musik-Streaming?

Musik-Streaming beschreibt die Option, jederzeit stationär oder mobil auf viele Millionen Musikstücke zugreifen zu können. Die Songs und Alben lagern in der Cloud und können via Internetverbindung bei verschiedenen Anbietern auf Anfrage abgerufen werden. Das Prinzip des Musikhörens auf Abfrage per Flatrate liegt voll im Trend. Eindeutige Indizien liefern stetig steigende Nutzerzahlen der Abo-Dienste. Die wichtigsten Anbieter der Branche verzeichnen ein konstantes bis atemberaubendes Wachstum. Ein Ende der Erfolgsgeschichte ist vorerst nicht abzusehen.

Spotify nennt diesbezüglich mittlerweile Zahlen weit jenseits der 100 Millionen-Marke. Auch Apple Music ist auf dem Vormarsch und spricht von knapp 30 Millionen zahlenden Nutzern. Immer mehr Menschen setzen auf Musik-Streaming und lassen die CD oder auch Schallplatte im Regal verstauben. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Der Markt hält zahlreiche weitere Angebote bereit. So buhlen unter anderem Google mit Play Music, Amazon mit Prime Music und Music Unlimited, Napster, Deezer, Tidal oder auch SoundCloud Go um die Gunst der Hörerschaft.

Wie wir testen

Unsere Tester verschaffen sich zunächst einen Marktüberblick und erfassen alle infrage kommenden Streaming-Dienste. Dabei werden neben marktführenden Anbieter auch kleinere Vertreter berücksichtigt. Aus dieser Masse an Diensten werden die aus Sicht der Redaktion relevanten Angebote einzeln getestet und die Testergebnisse gegenübergestellt. Zudem führen wir Hintergrundgespräche mit Entwicklern, Vertretern und Nutzern um den Service der Anbieter beurteilen zu können.

12
Dienste in der Auswahl
10
Dienste getestet
7
Experteninterviews
100+
Stunden aufgewendet

Aus insgesamt 12 infrage kommenden Musik-Streaming-Diensten haben wir zehn ausprobiert und ausführlich getestet. Für detaillierte Informationen findet ihr zu jedem Anbieter einen entsprechenden ausführlichen Erfahrungsbericht hier auf netzwelt. Die Bewertungsschwerpunkte der Einzeltests liegen dabei in erster Linie auf der Benutzbarkeit, Plattformunterstützung sowie den gebotenen Extras.

Was kostet Musik-Streaming?

In der Regel verlangen Streaming-Dienste zehn Euro im Monat für den vollständigen beziehungsweise werbefreien Zugriff auf ihre Online-Musikbibliotheken. Allerdings sind hier wichtige Unterschiede der einzelnen Anbieter keinesfalls zu missachten. So bieten beispielsweise Spotify und Deezer neben ihren Premium-Paketen auch einen gänzlich kostenlosen Zugriff an.

Dienst Gratis-Testphase Kostenloser Tarif mit Werbung Monatsabo Monatsabo für Familien Musikauswahl Unterstützte Plattformen Testberichte
30 Tage nein 10 Euro (8 Euro Prime) 15 Euro Über 50 Millionen Fire TV, Amazon Echo, Sonos, iOS, Android, Browser Music Unlimited
90 Tage nein 10 Euro 15 Euro Über 45 Millionen Airplay, Sonos, HomePod, Apple Watch, Apple TV, CarPlay, iOS, Android Apple Music
30 Tage ja 10 Euro (20 Euro Hifi) 15 Euro Über 53 Millionen Smart-TV, Sonos und Co., Auto, Apple Watch, iOS, Android, Windows Phone, Blackberry, Browser Deezer
30 Tage nein 10 Euro 15 Euro Über 40 Millionen Android TV, Chromecast, Sonos, iOS, Android, Browser Play Music
30 Tage nein 10 Euro nein Über 46 Millionen Sonos, Smart-TV, Chromecast, AirPlay, iOS, Android, Browser Juke
30 Tage nein 10 Euro (8 Euro ohne Mobil-Option) nein Über 40 Millionen Smart-TVs, Spielekonsolen, Chromecast, Sonos und Co., iOS, Android, Windows, Windows Phone, Browser Napster
30 Tage ja 7 Euro (11 Euro SoundCloud Go+) nein Über 135 Millionen Sonos, iOS, Android, Browser SoundCloud Go
30 Tage ja 10 Euro 15 Euro über 35 Millionen PlayStation, Xbox, Smart-TV, Streaming-Player, Netzwerk-Lautsprecher, Sonos und Co., iOS, Android, Windows Phone, Browser Spotify
30 Tage nein 10 Euro (20 Euro Hifi) 15 Euro Über 40 Millionen Sonos, Raumfeld und weitere Netzwerk-Lautsprechersysteme, Sonos, Android, iOS, Browser Tidal
30 Tage ja 10 Euro 15 Euro unbekannt Xbox, PlayStation, Smart-TV, Chromecast, iOS, Android, Browser YouTube Music
Diese Tabelle herunterladen

Allerdings müsst ihr hier mit Werbeunterbrechungen und verminderter Soundqualität leben sowie ohne Offline-Modus auskommen. Google Play Music könnt ihr ebenfalls kostenlos nutzen, allerdings nur im Rahmen eigens in die Google-Cloud hochgeladener Musik. Mit wenigen Ausnahmen könnt ihr die Streaming-Dienste mit vollem Funktionsumfang 30 Tage lang kostenlos testen. Immer wieder haben die Anbieter auch Sonderaktionen im Programm, beispielsweise verlängerte Probeabonnements oder besonders günstige Einsteigerangebote.

Neben den regulären Abonnements lässt sich im Rahmen verschiedener Kooperationen der eine oder andere Euro sparen. In der folgenden Bildergalerie haben wir euch einige Möglichkeiten zusammengetragen, mit denen sich der Preis für Musik-Streaming etwas drücken lässt.

Wie funktioniert Musik-Streaming per Flatrate?

Musik wird in erster Linie via Webbrowser oder Player-Software am PC, via App am Smartphone oder Tablet-PC gestreamt. Das Ganze funktioniert demnach via WLAN- oder per Datenverbindung des jeweiligen Mobilgeräts. Aber der Abruf per Smart-TV, Spielekonsole, Streaming-Player oder Netzwerk-Lautsprecher ist längst keine Seltenheit mehr.

Während des Streamings wird eine verschlüsselte Kopie eines Songs auf der Festplatte des Nutzers in den Zwischenspeicher kopiert und kann dann mittels Player-Software abgespielt werden. Eine aktive Internetverbindung ist allerdings keine Grundvoraussetzung für die Nutzung einer Streaming-Flatrate. So zählt ein sogenannter Offline-Modus, über den Songs, Alben oder ganze Playlisten auf Smartphone, Tablet-PC oder auch Desktop-Computer heruntergeladen werden, zum Standardrepertoire der einschlägigen Streaming-Portale. Dazu aber später mehr.

Das ist der beste Musik-Streaming-Dienst

Bedienung
8/10
Plattformunterstützung
9/10
Musikauswahl
8/10
Qualität
8/10
Extrafunktionen
9/10
netzwelt Testnote
8.4/10

Vielseitiger Musik-Streaming-Dienst mit guter Auswahl und breiter Plattformunterstützung

Große Musikauswahl, gelungene Apps, breite Plattformunterstützung überragende Performance und diverse Komfortfunktionen - Spotify hat viele Vorzüge und ist zu recht sehr beliebt und weit verbreitet. Auch die Audioqualität gefällt uns gut. Und für Gelegenheitshörer und Sparfüchse gibt es nach wie vor das werbefinanzierte Gratis-Angebot. Spotify steht zurecht an der Spitze der Musik-Streaming-Dienste. Leider können Lücken im Angebotskatalog nur eingeschränkt mit eigenen Songs geschlossen werden.

  • Breite Plattformunterstützung
  • Gutes Menüdesign
  • Gute Audioqualität
  • Viele Extras, tolle Performance
  • Nur eingeschränkter Import eigener Musik
  • Einige Funktionen verschachtelt

Der immer populärer werdende Streaming-Dienst Spotify bietet das unserer Meinung nach kompletteste Gesamtpaket aus großer Musikauswahl und breiter Plattformunterstützung. Zudem überzeugt das Angebot mit einer klasse Performance auf den zahlreich unterstützten Endgeräten. Darüber hinaus freuen sich Nutzer über zahlreiche Extras und einige Alleinstellungsmerkmalen wie dem hauseigenen Übertragungsstandard Spotify Connect. Zudem bietet der Streaming-Anbieter ein weitreichendes Angebot für das Entdecken neuer, auf den jeweiligen Geschmack abgestimmter, Musik. Außerdem kann Spotify auch in einer kostenlosen Variante genutzt werden.

Alternativen zu Spotify im Fokus

Hinter dem Spitzenreiter unserer Bestenliste buhlen diverse weitere Anbieter um die Gunst der Hörer. Apple Music verzeichnet zwar ähnlich starke Wachstumsraten wie Spotify, kann den Schweden allerdings in Puncto Nutzerzahlen nicht das Wasser reichen. Das spiegelt auch unsere Erfahrungen wider. Apple Music ist sicher keine schlechte Wahl, hat aber insbesondere hinsichtlich der Nutzung am Desktop echte Schwächen. Zudem müsst ihr bei Apple Music ohne eine kostenlose Variante auskommen.

Google Play Music konnte uns ebenfalls überzeugen. Der große Vorzug des Google-Dienstes ist die angebundene Cloud-Festplatte, die bis zu 50.000 Songs der eigenen Musiksammlung schluckt und euch, auch kostenlos, jederzeit auf Abruf zur Verfügung stellt. Zudem finden sich neben sehr gelungenen Apps auch bei Play Music zahlreiche Möglichkeiten, den Musikhorizont zu erweitern. Fans eines unverfälschten Musikgenusses sollten Tidal eine Chance geben. Hier streamt ihr auf Wunsch im unkomprimierten FLAC-Format.

  • iTunes-Musikarchiv
  • kuratierte Playlisten
  • eigene Musikredaktion
  • eigener Live-Radiosender
  • bei Plattform-Unterstützung auf Airplay angewiesen
  • keine kostenlose Variante
  • Cloud-Festplatte für Musik
  • übersichtliche Menüführung
  • Empfehlungssystem
  • Zugang zu YouTube Music
  • (noch) keine Songtexte/Podcasts
  • Plattformunterstützung etwas dürftig
  • Auf Wunsch Streaming in CD-Qualität
  • Flexibles Angebot
  • Große Auswahl an Songs und Videos
  • Kein Import eigener Musik
  • Keine Apps für Streaming-Player

Wo liegen die Vorteile des Musik-Streamings?

Die Vorteile des Musik-Streaming liegen eindeutig in der steten Verfügbarkeit, der Flexibilität und natürlich Vielfalt der Angebote. So habt ihr als Abonnent eines Musik-Streaming-Dienstes jederzeit und weitestgehend uneingeschränkten Zugriff auf die riesigen Musik-Bibliotheken. Die Schallmauer von 40 Millionen Songs wurde längst von den meisten Streaming-Diensten gesprengt. So gesehen habt ihr also immer mehr Songs in der Hosentasche, als ihr euch jemals Zeit eures Lebens anhören könntet. Im Gegensatz zur klassischen Form des Musikhörens sind euch also hinsichtlich der Musikvielfalt und Flexibilität des Abrufs kaum Grenzen gesetzt. Zudem könnt ihr Songs, Alben oder ganze Wiedergabelisten mit anderen Nutzern teilen, profitiert von diversen Empfehlungssystemen und lernt so immer wieder neue Musik kennen.

Ein weiterer Vorteil sind die bereits vorhandenen Metadaten. Das lästige Taggen und Verwalten der Musik fällt gänzlich weg. Auch um Cover muss sich niemand kümmern - die Musik-Bibliothek ist von Anfang an sauber aufgeräumt. Des Weiteren versorgen euch einige Dienste, wie beispielsweise Deezer, Prime Music, Amazon Music Unlimited oder Apple Music, mit Songtexten, die während der Wiedergabe passend angezeigt werden.

Was sind die Nachteile des Musik-Streamings?

Der Trend geht heutzutage in vielerlei Hinsicht weg vom dauerhaften Besitzanspruch und hin zur Flatrate. Das gilt nicht nur für Filme und Serien, sondern auch für Musik. Die permanente Verfügbarkeit sowie due riesige Auswahl bergen aber natürlich auch Nachteile - die Wertschätzung und der intensive Genuss von Musik kann mitunter sehr darunter leiden, wenn man sich nicht mehr genügend Zeit nimmt. Der Überfluss an Songs sowie die stets gegebene Verfügbarkeit kann auch überfordern und der Musik ihren Reiz nehmen.

Als weiterer Nachteil ist anzumerken, dass die gemieteten Songs aus lizenztechnischen Gründen aus dem Angebot unterschiedlicher Anbieter unvermittelt verschwinden können und euch dann nicht länger zur Verfügung stehen. Auch ist es natürlich nicht gänzlich ausgeschlossen, dass ein Streaming-Dienst vom Netz geht, sprich entsprechende Dienstleistung einstellt oder durch Störungen beeinträchtigt wird. Zudem könnt ihr Songs von Musik-Streaming-Diensten nicht ohne Weiteres exportieren, um sie beispielsweise als musikalische Untermalung für den Videoschnitt nutzen zu können.

Bestenliste: Musik-Streaming-Vergleich: Die 10 besten Anbieter im Test

Musik-Streaming-Dienste erlauben den Zugriff auf Millionen von Songs. Der Bezug erfolgt über ein monatliches Abonnement. Netzwelt gibt einen Überblick über die wichtigsten Anbieter und den Leistungsumfang ihrer Angebote.

  • 8.4

    Spotify


    Große Musikauswahl, gelungene Apps, breite Plattformunterstützung überragende Performance und diverse Komfortfunktionen - Spotify hat viele Vorzüge und ist zu recht sehr beliebt und weit verbreitet. Auch die Audioqualität gefällt uns gut. Und für Gelegenheitshörer und Sparfüchse gibt es nach wie vor das werbefinanzierte Gratis-Angebot. Spotify steht zurecht an der Spitze der Musik-Streaming-Dienste. Leider können Lücken im Angebotskatalog nur eingeschränkt mit eigenen Songs geschlossen werden.

    Jetzt kostenlos testen Zum Testbericht
  • 8.0

    Amazon Music Unlimited


    Mit Music Unlimited hat Amazon nun ein echtes Musik-Streaming-Schwergewicht an den Start gebracht. Eine große Musikauswahl, gute Anwendungen für PCs und Mobilgeräte inklusive Offline-Modus und Upload eigener Titel brauchen den Vergleich mit der Konkurrenz von Spotify, Deezer, Google Play Music oder Apple Music nicht zu scheuen. Insbesondere für Prime-Mitglieder eine echte Alternative - da unschlagbar günstig. Alleinstellungsmerkmale, wie die Übertragung der Bundesliga, Champions und Europa League runden das Angebot ab.

    30 Tage kostenlos testen Zum Testbericht
  • 7.8

    Google Play Music


    Mit Play Music hat Google eine echte Alternative zu den Großen des Musik-Streaming-Marktes im Programm. Musikauswahl, mobile Apps und Desktop-Anwendungen müssen sich vor Apple Music, Spotify oder Deezer keinesfalls verstecken. Sehr gut hat uns das Empfehlungssystem sowie die Auswahl an kuratierten Playlisten gefallen. Die Anbindung an den kostenlosen Online-Speicher sowie der Zugang zu YouTube Music runden den empfehlenswerten Streaming-Dienst ab. Allerdings dürfte die Plattformunterstützung etwas üppiger ausfallen.

    30 Tage kostenlos testen Zum Testbericht
  • 7.8

    Deezer


    Deezer wird auf zahlreichen Plattformen angeboten, die Soundqualität ist gut, die Musikauswahl riesig. Die Bedienung erfolgt weitestgehend intuitiv, auch die App für den Mac kann sich mittlerweile sehen lassen. Weiterhin positiv bewerten wir die mobilen Apps sowie die Performance von Deezer. Zudem streamt ihr mit Deezer HiFi auf Wunsch verlustfrei im FLAC-Format. Etwas enttäuschend fällt allerdings das Management für Playlisten und große Musiksammlungen ab 1.000 beziehungsweise 2.000 Songs aus.

    30 Tage kostenlos testen Zum Testbericht
  • 7.7

    Tidal


    Tidal ist ein Musik-Streaming-Dienst, der sich nicht nur aufgrund der Option Musik in verlustfreier Qualität zu streamen von der Konkurrenz abhebt. So liegt ein weiterer Fokus auf redaktionellen Inhalten, Empfehlungen und Musikvideos. Die Musikauswahl ist riesig, exklusive Inhalte verfügbar. Die Apps für PC und Mobilgeräte bieten eine gute Übersicht und ausreichend Nutzerkomfort. Personalisierte Empfehlungen spielen allerdings nur eine untergeordnete Rolle. Einige Extra-Funktionen sind noch in Arbeit.

    30 Tage kostenlos testen Zum Testbericht
  • 7.3

    Napster


    Napster ist ein solider Musik-Streaming-Dienst mit ordentlicher Plattformunterstützung. Am hart umkämpften Markt hat es die ehemalige MP3-Tauschbörse allerdings nicht leicht. Zwar müssen sich Musikauswahl und Funktionsumfang nicht vor der Konkurrenz verstecken, allerdings wirkt die Benutzeroberfläche am Desktop sowie innerhalb der mobilen Apps etwas überladen. Der Hilfebereich ist unübersichtlich, der Support könnte schneller reagieren. Einen Mehrwert gegenüber den Branchengrößen, der einen Umstieg rechtfertigt, haben wir nicht gefunden.

    30 Tage kostenlos testen Zum Testbericht
  • 7.2

    Apple Music


    Apple Music ist ein Musik-Streaming-Dienst der unter anderem mit dem Abgleich beziehungsweise Upload der eigenen Musikbibliothek glänzt. Auch mit der eigenen Musikredaktion sowie kuratierten Wiedergabelisten, also dem menschlichen Faktor, kann Apple Music punkten. Allerdings lässt die Plattformunterstützung im Vergleich zur Konkurrenz stark zu Wünschen übrig. Zudem empfinden wir die Handhabung am PC via iTunes nach wie vor als nicht zeitgemäß und zu verschachtelt.

    90 Tage kostenlos testen Zum Testbericht
  • 7.2

    Prime Music


    Prime Music ist ein Musik-Streaming-Dienst, der sich hinsichtlich Audioqualität, Handhabung und Kompatibilität nicht vor den Konkurrenten Apple Music, Spotify oder Deezer verstecken muss. Zudem ist er für Prime-Bestandskunden mit keinen Zusatzkosten verbunden. Knackpunkt ist zweifelsfrei die derzeitige Musikauswahl. Mit etwa zwei Millionen Songs deckt Amazon nur einen Bruchteil der verfügbaren Songs ab, die ihr bei der Konkurrenz findet.

    30 Tage kostenlos testen Zum Testbericht
  • 6.4

    YouTube Music


    YouTube Musics Einstand auf dem deutschen Markt kommt spät, daher muss der Dienst die Konkurrenz durch Innovationen hinter sich lassen. Das gelingt teilweise durch den Zugriff auf YouTubes kompletten Musik-Katalog, ein Mangel an unterstützten Geräten und zusätzlichen Inhalten hinterlassen aber einen bitteren Nachgeschmack. Für Streaming-Neulinge ist YouTube Music vielleicht interessant, alle anderen sind zur Zeit mit Diensten wie Spotify und Amazon Prime besser bedient.

    Kostenlos ausprobieren Zum Testbericht
  • 6.2

    Juke


    Bei der Musikauswahl und der Qualität kann das neu gestaltete Juke der Konkurrenz durchaus Paroli bieten. Bei einigen Bedienungsfunktionen, den Einstiegsmöglichkeiten in die Musikdatenbank und den Extrafunktionen muss Media-Saturn nachjustieren. Hier hinkt Juke der Konkurrenz hinterher.

    30 Tage kostenlos testen Zum Testbericht
  • 5.6

    SoundCloud Go


    SoundCloud hat mit SoundCloud Go einen Streaming-Dienst gestartet, der sich mit Spotify und Co anlegt. Ob die Offline-Funktion, die schicke Optik und das gute Empfehlungssystem jedoch ausreichen, um im Abo-Wettbewerb der Musik-Streaming-Anbieter zu bestehen, darf bezweifelt werden. Das Angebot sollte zudem nutzerfreundlicher werden, ohne das SoundCloud seine DNA als Austausch-Plattform für Künstler verliert.

    30 Tage kostenlos testen Zum Testbericht

Worauf gilt es bei der Musik-Qualität zu achten?

Ihr dürft bei allen von uns getesteten Musik-Streaming-Diensten mit guter Soundqualität rechnen. An CD-Qualität reichen die meisten Anbieter auch mit ihren kostenpflichtigen Angeboten nicht heran. Grundsätzlich erhalten zahlende Kunden eine höhere Soundqualität über die Premium-Zugänge. Die bessere Qualität hört man am ehesten, wenn die Ausrüstung stimmt - Stereo-Anlage, Bluetooth-Lautsprecher, Kopfhörer. Das gilt insbesondere für Streaming-Anbieter Tidal, dessen Aushängeschild das verlustfreie HiFi-Streaming darstellt. Auch Deezer bietet ein verlustfreies Streaming an, dafür werden wie bei Tidal statt 10 allerdings 20 Euro monatlich fällig. Wer Musik-Streaming nahezu ausschließlich auf dem Smartphone nutzt, und keinen Edel-Kopfhörer wie unsere Referenzkopfhörer von Bowers & Wilkins besitzt, kann auch bei seinem Gratis-Account bleiben. Denn die Unterschiede zwischen der Standard- und der höheren Streaming-Qualität sind kaum zu hören, wenn die Datenströme nicht mit entsprechend hochwertigen Gerätschaften wiedergegeben werden.

Versteckte Kosten: Datenverbrauch, insbesondere mobil (offline)

Solltet ihr auf eine hohe Musik-Qualität setzen, müsst ihr mobil natürlich auch mit einem höheren Datenverbrauch rechnen. Im heimischen WLAN-Netz wird euch das wenig stören, auf dem Smartphone kommen aber schnell ein paar Gigabyte zusammen. Wenn ihr keine Streaming-Flatrate beim Mobilfunk-Provider nutzt (etwa "StreamOn" von der Telekom), können so recht schnell einige Euros mehr im Monat anfallen. Das solltet ihr bei der Wahl eures Musik-Dienstes natürlich berücksichtigen.

Gibt es spezielle Tarife für Gruppen oder Familien?

Ja, über die sogenannten Familientarife lässt sich jede Menge Geld bei den Streaming-Diensten sparen. So zahlt ihr in der Regel 15 Euro im Monat und könnt dann bis zu sechs Profile anlegen und diese weiteren Personen zuordnen. Diese erhalten dann einen autonomen Vollzugriff auf das Angebot. Doch es gibt diverse weitere Möglichkeiten, bei den Streaming-Diensten zu sparen. So gibt es beispielsweise Kooperationen zwischen Streaming-Diensten und Mobilfunkanbietern oder auch Discountern, von denen ihr profitiert. Eine Übersicht zu verschiedensten Optionen bei Musik-Streaming-Diensten bares Geld sparen zu können, haben wir euch in einem separaten Ratgeber zusammengefasst.

Musik-Streaming: So spart ihr bares Geld

6 Bilder
Zur Galerie

Musik-Streaming und Sprachsteuerung: Diese Dienste unterstützen Alexa, Google Assistant und Siri

Die Sprachassistenten Alexa, Google Assistant oder Siri werden immer populärer. Das ist unter anderem dem Umstand geschuldet, dass immer mehr Lautsprecher veröffentlicht werden, die Alexa oder auch den Google Assistant an Bord haben. Hier sind natürlich die verschiedenen Echo-Lautsprecher aus dem Hause Amazon zu nennen, aber auch der Google Assistant ist mit Google Home (Mini) oder den JBL Link-Lautsprechern auf dem Vormarsch. Die Echos unterstützen übrigens neben Amazon Music auch die Alexa-Sprachsteuerung von Deezer und Spotity. Allerdings wird bei beiden letztgenannten Diensten ein kostenpflichtiges Premium-Abonnement vorausgesetzt. Wie ihr Amazon Music, Deezer und Spotify mithilfe von Alexa steuert, erklären wir euch in der verlinkten Anleitung. Apple hat übrigens mit dem Homepod einen eigenen Siri-Lautsprecher veröffentlicht, der nur Apple Music steuern kann. Eine Übersicht zu den von uns getesteten Smart Speakern findet ihr in einem gesonderten Spezial auf netzwelt.

Die integrierten Sprachassistenten arbeiten unter anderem eng mit den verschieden Musik-Streaming-Diensten zusammen. So steuert ihr auf Zuruf die Wiedergabeoptionen, fordert das Abspielen bestimmter Wiedergabelisten, Radiosender, Interpreten, Songs oder Alben an. Darüber hinaus steuert ihr so zuvor erstellte Lautsprechergruppen für die Wiedergabe in Multiroom-Umgebungen an. Doch welche Musik-Streaming-Dienste werden eigentlich von Alexa und Co. unterstützt? In der folgenden Tabelle haben wir euch entsprechende Informationen zusammengetragen.

Sprachassistent
Alexa
Google Assistant
Siri

Weitere Medieninhalte: Hörbücher, Podcast und Co.

Die Musik-Streaming-Dienste entwickeln sich ständig weiter - auch Podcasts, Hörbücher und sogar Videos zählen mittlerweile zum Angebot der verschiedenen Dienste. Spotify stellt alle Medientypen zur Verfügung und bietet damit am meisten. Diverse Hörbücher und Hörspiele finden sich bei allen Anbietern. Deezer verbucht eine stetig wachsende Zahl an Podcasts, einige davon erscheinen hier exklusiv. Apple Music-Nutzer wechseln hierfür in entsprechende iTunes-Kategorie. Amazon Music Unlimited-, Napster- und Google Play Music-Nutzer müssen ohne Podcasts auskommen. Video-Inhalte gibt es neben Spotify auch bei Tidal, Napster oder Apple Music. Bei letztgenanntem Dienst findet sich auch der populäre und moderierte Radiosender Beats One. Vorreiter in Sachen Musikvideos ist allerdings Tidal. Hier stehen euch im Monatsabo etwa 130.000 Videos zur Auswahl.

Offline-Modus: Muss ich immer online sein?

Klares Jein! Ihr benötigt prinzipiell eine Internetverbindung, um auf das Musik-Repertoire zugreifen zu können. Allerdings bieten euch alle Musik-Dienste einen Offline-Modus. Damit könnt ihr die Musik Zuhause auswählen, diese auf euer Smartphone oder Notebook laden und danach unterwegs ohne Internetverbindung anhören. Natürlich müsst ihr für das Herunterladen einmalig mit dem Internet verbunden sein, die Nutzung danach benötigt allerdings keine Verbindung mehr.

Offline-Modus bei Musik-Streaming-Diensten - So geht's
Offline-Modus bei Musik-Streaming-Diensten - So geht's Anleitungen Auf dieser Übersicht sammeln wir Anleitungen, Tipps und Tricks rund um die Offline-Funktionen der Musik-Streaming-Dienste wie Spotify, Apple Music, Deezer oder Play Music. Zur Anleitung

Ihr solltet diese Funktion nutzen, wenn ihr eine Reise ins Ausland plant und dort nicht auf eure Musik verzichten möchtet. Auch wenn die Roaming-Gebühren abgeschafft wurden, kann hier das Datenvolumen sehr schnell aufgebraucht sein oder es fallen Extrakosten an. Bei herkömmlichen Datentarifen lohnt der Einsatz von Offline-Funktionen bereits für den Arbeitsweg, auch hier solltet ihr prüfen, ob das für euch Sinn ergibt. In unserer entsprechender Übersicht haben wir euch Anleitungen, Tipps und Tricks rund um die Offline-Funktionen der Streaming-Dienste zusammengetragen.

Musik-Flatrate: Welche (kostenlosen) Alternativen gibt es?

Neben der Option Musik im Monatsabo zu streamen, gibt es weitere interessante Alternativen sich mitunter völlig kostenlos berieseln zu lassen. Unter anderem drängen sich hier Radio-Apps wie TuneIn Radio, RadioDeck oder auch radio.de auf. In unserem Spezial rund um die besten Online-Radio-Dienste stellen wir euch entsprechende Anbieter und Apps näher vor. Doch es gibt noch weitere Möglichkeiten kostengünstig oder völlig gratis für eine musikalische Untermalung des Tages zu Sorgen. Einige Dienste verlangen hierfür noch nicht mal eine Registrierung für entsprechende Nutzung. An gesonderter Stelle haben wir für euch eine Übersicht zu kostenlosen Musik-Streaming-Optionen zusammengestellt.

9
Bewertung

Hier kannst du die Bestenliste "Musik-Streaming-Vergleich: Die 10 besten Anbieter im Test" bewerten.

Die aktuelle Wertung liegt aktuell bei 9 von 10 möglichen Punkten bei 740 abgegebenen Stimmen.
Vielen Dank für deine Bewertung!

Das könnte dich auch interessieren