Ring Video Doorbell 2 und Chime Pro im Test: Die Revolution der Türklingel?

If you like your home, put a Ring on it!

Benjamin Lucks - Profilbild
von Benjamin Lucks
Teilen
Ring Video Doorbell 2 6

Schwergängige Knöpfe, unerträgliches Türschellen gefolgt von gähnendem Warten - Lieferboten kennen das. Die Ring Video Doorbell 2 will das Leid der Postboten und Pizzaboten zusammen mit seinem Partner Chime Pro lindern. Ob das smarte Team die Revolution der Türklingel bringt, klärt der Test.

Inhaltsverzeichnis

  1. Installation und Einrichtung
  2. Im Auge der Videoklingel
  3. Die Übertragungsdistanz
  4. Lautstarker WLAN-Repeater Chime Pro
  5. Schaltzentrale "Ring-App"
  6. Gute Idee: Der Nachbarschafts-Ring
  7. Preis und Verfügbarkeit
  8. Für wen lohnt sich das Ring-Ökosystem?
  9. Fazit

Der Autor dieses Testberichtes war in einem früheren Leben unter anderem Pizzabote und klingelte daher unzählige Male an unzähligen Türen. Beim Blick auf die heutigen Hauseingänge zeigt sich - allzu viel hat sich auf dem Türklingel-Markt in den letzten Jahren offenbar nicht getan. Die meisten Haushalte vertrauen bei ihrer Einlasskontrolle noch immer auf einfache Knopf-Klingel-Systeme. Dass die Ring Video Doorbell 2 nun endlich eine smarte Alternative darstellen möchte, lässt das ehemalige Pizzaboten-Herz höher schlagen. Netzwelt hat ihm die smarte Türklingel und das Zusatzgerät Chime Pro, eine Mischung aus akustischem Signalgeber und WLAN-Repeater, in die Hand gegeben und bekam prompt die Rückfrage: "Wie teuer ist die?"

Alle Überwachungskameras im Überblick
Alle Überwachungskameras im Überblick Thema Überwachungskameras zeichnen Fotos und Videos auf. Die Geräte erkennen Bewegungen automatisch, manche alarmieren daraufhin den Nutzer. Wir testen Geräte für den Hausgebrauch. Mehr erfahren

Die UVP von zusammengerechnet 260 Euro für Drücker und Signalgeber zeigt ein erstes Alleinstellungsmerkmal der Klingel. Sie ist deutlich teurer als herkömmliche Knopf-Klingel-Systeme, aber auch günstiger als moderne Klingelanlagen, die meist von einem Profi installiert werden müssen. Für den Mittelklasse-Preis dürfen Ring-Kunden von der ganzen Welt aus einen Blick vor ihre Haustüre werfen und beispielsweise einem Postboten per Videoanruf einen passenden Ablageort mitteilen. Dem schlüssellosen Kind aus der Ferne die Tür zu öffnen, ermöglicht die Klingel jedoch nicht. Für wen lohnt sich dieser Klingel-Kompromiss also?

Installation und Einrichtung

Um die Video Doorbell 2 einzurichten, müsst ihr sie mit einem WLAN-Netzwerk verbinden. Hierzu sendet die smarte Türklingel initiativ ein eigenes WLAN-Netzwerk aus, in das ihr euch nach dem Download der Ring-App mit eurem Smartphone einwählen könnt. Anhand der bebilderten, leicht verständlichen Anleitung richtet ihr die Klingel Schritt für Schritt in das WLAN eurer Wohnung ein. Dieses muss im 2,4 Gigahertz-Band senden, anderenfalls bleibt der smarte Klingelknopf inaktiv. Befinden sich Klingel und Smartphone zusammen in einem Netz, gilt der erste Teil der simplen Einrichtung schon als abgeschlossen.

Beim Lieferumfang hat der Hersteller Ring an so ziemlich alles gedacht.
Beim Lieferumfang hat der Hersteller Ring an so ziemlich alles gedacht. (Quelle: netzwelt)

Anschließend will die Türklingel einen festen Platz neben eurer Haustür einnehmen. Mehrere Rückenplatten schrägen sie dabei so an, dass die Kamera in Richtung der Besucher zeigt. Besonders großzügig zeigt sich der Hersteller beim Lieferumfang. Neben zwei Rückenplatten, zwei Front-Covern sowie gedruckten Anleitungen liegen sogar Schraubendreher, verschiedene Schrauben, ein passender Bohraufsatz und eine ansteckbare Mini-Wasserwaage im Karton.

Einige Bohrlöcher später - nein, eine Bohrmaschine ist nicht Teil des Lieferumfangs - sitzt die Klingel fest an ihrem Platz. Beim Befestigen des Akkus vernehmen wir ein zufriedenes "Klick". Die externe Stromversorgung solltet ihr vorher über das beiliegende Micro-USB-Kabel aufladen. Laut Hersteller versorgt der große 6.040-Milliamperestunden-Akku die Klingel für sechs bis zwölf Monate mit Strom. Dies ist natürlich davon abhängig, wie viel Besuch ihr erhaltet. Damit niemand die Klingel außer Gefecht setzen kann, sichert ihr den Akku durch das Anbringen einer Sicherheitsschraube. Auch Regen und seltenere Witterungsbedingungen soll die Klingel überstehen können. Ganz sorgenfrei betreibt ihr die Klingel allerdings erst über die Verbindung mit der Stromversorgung des alten Drückers. Auch hierzu liegen die passenden Kabel bei. Dann entfällt auch das Nachladen des Akkus und die Klingel löst neben eurem Smartphone auch euren gewohnten Klingel-Alarm aus.

Im Auge der Videoklingel

Ist einer eurer Nachbarn nach der Installation interessiert daran, was ihr dort neben der Haustür angebracht habt, werdet ihr prompt darüber per Push-Benachrichtigung in Kenntnis gesetzt. Hierzu nutzt die Kamera einen Bewegungsmelder, der oberhalb des Kameraobjektivs platziert ist. Damit jetzt wackelnde Blumen oder schwirrende Insekten die Klingel nicht ständig auslösen, schränkt ihr die Bewegungs-Zonen per App ein.

Drückt der neugierige Nachbar wiederum den Klingelknopf, bestätigt ihm Video Doorbell 2 die Anfrage an euer Smartphone akustisch und per LED-Ring. Dieser leuchtet auch, wenn ihr den Anruf angenommen habt. Auf dem Smartphone seht ihr den Klingelnden dank Weitwinkel-Optik auch dann, wenn er nicht direkt vor der Klingel steht. Den Angaben des Herstellers nach seht ihr den Besucher sogar in 1080p, wobei das Geschehen vor der Haustür in unserem Test recht pixelig wiedergegeben wurde.

Die Fisheye-Kamera zeigt einen ausreichend breiten Bereich vor eurer Haustür an.
Die Fisheye-Kamera zeigt einen ausreichend breiten Bereich vor eurer Haustür an. (Quelle: netzwelt)

Tadellos funktionierte in unserem Test der Nachtsichtmodus der Klingel. Per Infrarot-Kamera erkennt ihr die Silhouette eures Besuchers somit auch in der Nacht. Dank eines zuverlässigen Helligkeitssensors schaltet die smarte Türklingel vollautomatisch zwischen Tag- und Nachtsicht um. Einen manuellen Schalter, falls der Sensor die Lichtverhältnisse doch einmal falsch einschätzt, sucht ihr allerdings vergebens.

Als deutlich störend empfanden unsere mittlerweile freundlich empfangene Nachbarn und wir allerdings, dass sowohl Videobild als auch die Audioübertragung per WLAN-Verbindung eine spürbare Verzögerung aufwiesen. Je nach Entfernung zur Haustür hört ihr Gespräche doppelt und werdet wahrscheinlich eher zur Tür laufen, statt dem Besucher über das Smartphone zu lauschen.

Die Übertragungsdistanz

Unsere Testwohnung befand sich im vierten Stock eines Mehrfamilienhauses. Der Router, von dem das WLAN-Signal ausging, stand circa drei Meter von der Wohnungstür entfernt. Zum Testen gingen wir durch unseren Hausflur und drückten in regelmäßigen Abständen auf den kabellosen Klingelknopf. Mit der Video-Türklingel in der Hand reagierte unser Smartphone in der Testwohnung bei regelmäßigem Klingeln erst zu dem Zeitpunkt, an dem wir das zweite der vier Stockwerke erreicht hatten.

WLAN ganz ohne Hilfsmittel verbessern
WLAN ganz ohne Hilfsmittel verbessern Artikel Standort, Router, Kanäle und Bänder Das Surfen per WLAN ist einfach und bequem. Doch was tun, wenn das Netz lahmt? Mit unseren 6 Tipps erhöht ihr die Reichweite und Geschwindigkeit eures WLAN-Netzwerkes im Handumdrehen. Mehr erfahren

An eine Anbringung vor der Haustür war demnach nicht zu denken. In der Testumgebung hätten wir die Video Doorbell 2 außerhalb unserer Wohnungstür anbringen müssen. Somit müssten Besucher erst um Einlass in den Hausflur bitten, um dann vor der Wohnungstür wieder vor der Video-Klingel zu stehen. Zur Lösung dieses Problems bietet der Hersteller den WLAN-Repeater "Chime Pro" an.

Lautstarker WLAN-Repeater Chime Pro

Mit dem Ring Chime Pro erweitert ihr die Reichweite eurer Video Doorbell. Das kleine Gerät findet in einer herkömmlichen 240-Volt-Steckdose Platz und verstärkt euer WLAN Signal angeblich auf die doppelte Distanz. Wer beim Kauf des Chime Pro nun darauf hofft, dass auch Smartphone und Laptop besser angebunden werden, wird leider enttäuscht. Vom verstärkten Signal zehren ausschließlich andere Ring-Geräte. Zusätzlich fungiert Chime Pro als akustischer Signalgeber, der bei Betätigung seines Partners aktiviert wird. Wieder erfolgt die Einrichtung über das Zusammenspiel zweier WLAN-Netzwerke und über die Ring-App. Einwählen, einrichten, fertig.

Gespannt machten wir uns anschließend erneut auf Erkundungstour durch das bereits bekannte Treppenhaus. Kurz nach der ursprünglichen Verbindungsschwelle die Ernüchterung: Die Distanz wurde nur um wenige Meter erweitert. Das Problem: Um die Reichweite bis auf die doppelte Distanz zu verlängern, muss der Chime Pro am Rande des vorhandenen WLAN-Radius platziert werden.

In einem Mehrfamilienhaus müsste er also inmitten des gemeinschaftlichen Hausflures platziert werden, wo er bei jedem Klingeln lautstark krakeelen würde. Zwar sind die Chime-Benachrichtigungen abschaltbar, jedoch verfügen die meisten Hausflure nicht einmal über öffentliche Steckdosen. Gäb es hier eine Stromquelle, würden wir das relativ teure Gerät ohnehin ungern unbeobachtet im Gemeinschaftsraum platzieren wollen. Eine clevere Sicherungsfunktion, wie die Schraube zur Sicherung des Akkus bei der Video Doorbell, sucht ihr beim Chime Pro vergebens. Für den Einsatz in Mehrfamilienhäusern eignet sich die Video Doorbell 2 von Ring daher nicht.

Dezent zeigt der Chime Pro, dass er die Verbindung zum Netzwerk gefunden hat.
Dezent zeigt der Chime Pro, dass er die Verbindung zum Netzwerk gefunden hat. (Quelle: netzwelt)

Schaltzentrale "Ring-App"

Habt ihr die Einrichtung eures Ring-Ökosystems hier erfolgreich abgeschlossen, müsst ihr die beiden Ring-Geräte kaum noch selbst in die Hand nehmen. Hauptsächlich bedient ihr das neue Informationssystem eures trauten Heimes über die Ring-App. Mit dieser verwaltet ihr alle Ring-Geräte, nehmt Videoanrufe entgegen oder wählt die gewünschten Benachrichtigungen.

Die Ring-App weist neben praktischen Funktionen auch ein gut durchdachtes Design auf.
Die Ring-App weist neben praktischen Funktionen auch ein gut durchdachtes Design auf. (Quelle: Ring)

Die Übertragung der Videos auf unserem Testgerät mit Android-Betriebssystem funktionierte auch, wenn wir uns außerhalb des WLAN-Netzwerkes befanden. Die Verbindung erfolgte direkt über das Internet und blieb nicht lokal im eigenen Heimnetz. Seid ihr auf der Arbeit oder gar im Urlaub, könnt ihr den Eingangsbereich eures Eigenheims per Smartphone jederzeit im Blick behalten - Video Doorbell is watching always.

Habt ihr euer Smartphone aus Versehen zu Hause liegen gelassen, könnt ihr bei Abschluss eines Abonnements der Ring Protect-Pläne auch aus dem Internet auf die Kamera zugreifen. Statt eines bloßen Live-Streams dürft ihr das Geschehen vor eurem Haus in einer Cloud speichern. Die Videos zeichnet die Klingel bei Auslösung des Bewegungsmelders und beim Drücken des Klingelknopfes auf.

Bei den Abonnements unterscheidet der Hersteller zwischen den Plänen "Protect Basic" für nur eine einzelne Kamera und "Protect Plus" für eine unbegrenzte Anzahl an Ring-Geräten. Im erweiterten Abo kommen zusätzlich zu Cloud-Speicher sowie dem nachträglichen Betrachten und Teilen der Videos noch eine lebenslange Garantie und die unbegrenzte Anzahl unterstützter Geräte hinzu. Somit müsst ihr zusätzlich zu den Gerätekosten jährliche Abonnement-Kosten von 30 bis 100 Euro einrechnen. Alternativ lassen sich die Kosten auch monatlich begleichen.

Gute Idee: Der Nachbarschafts-Ring

Wirklich ausgereift wird euer Überwachungssystem allerdings erst dann, wenn ihr unmittelbare Nachbarn in die Ring-App einladet. Hierdurch erhalten sie Zugriff auf die Verbindung zum Ring-Sicherheitssystem. Aber auch für die Bewohner im Haus ist diese Funktion sehr wichtig. Ohne den Zusammenschluss mehrerer Geräte gibt es neben dem Ton der Klingel im Akkubetrieb selbst keinerlei Benachrichtigung im Inneren des Hauses - es sei denn, ihr kauft ein Chime-Gerät zur Videoklingel dazu oder installiert die Klingel an die bestehende Schell eures Hauses.

Das Smart-Home Türschloss Nuki im Test
Das Smart-Home Türschloss Nuki im Test Testbericht  | Lärmkonzert am Drücker Nuki ist ein Türschloss, das ihr mit eurem Smartphone bedienen könnt. Installiert die App auf eurem iOS- oder Android-Gerät und Nuki erkennt euer Smartphone sogar automatisch. Wie gut sich der kleine Kasten im Test schlägt, lest ihr hier. Zum Testbericht

Neue Ring-Geräte lassen sich jederzeit per App nachtragen. Hierbei schafft die Ring-App den Spagat zwischen Kontrollzentrum und digitaler Anleitung. Rüstet ihr beispielsweise ein Chime Pro nach, führt euch die App durch die Installation und zeigt euch, wo ihr den Verstärker am besten platziert. Müsst ihr den Akku eurer Türklingel wechseln, zeigt die App anhand von Bildern, wie ihr dabei vorgehen solltet.

Preis und Verfügbarkeit

Den Einstieg in die Welt der smarten Türklingeln erhaltet ihr nicht mit der Ring Video Doorbell 2. Hierzu bietet der Hersteller den kleineren Bruder Video Doorbell mit geringerer Auflösung und geringerem Funktionsumfang zum Preis von 99 Euro. Für die von uns getestete Türklingel Video Doorbell 2 bezahlt ihr im Online-Shop des Herstellers 199 Euro.

In Kombination mit dem für 60 Euro gelisteten Chime Pro werden also insgesamt knapp 260 Euro fällig, wenn ihr unseren Testaufbau exakt nachstellen wollt. Kauft ihr abseits der Herstellerseite, könnt ihr das Gesamtpaket auch günstiger erhalten. Die Preise pendeln sich durchschnittlich bei 50 Euro für das Chime Pro und bei 170 Euro für die Video Doorbell 2 ein (Stand: 17. Juli 2018).

Für die Ring-App müsst ihr keine weiteren Kosten einrechnen. Das Steuerprogramm der Ring-Geräte ist in viele Sprachen übersetzt und kostenfrei über Apples AppStore, den Google Play Store sowie den Microsoft Store zu beziehen.

Für wen lohnt sich das Ring-Ökosystem?

Die Möglichkeit, von überall aus einen potenziellen Besucher vor der Haustür zu begrüßen, klingt sicher für viele Nutzer verlockend. Wir raten Familienvätern, die ihrem Kind den Haustürschlüssel nicht anvertrauen möchten, allerdings zu einer teureren Alternative. Zwar können diese ihr wartendes Kind vor der Haustür von fast überall aus beobachten, müssen es im Ernstfall jedoch per Videoanruf zum Nachbarn schicken.

Auch die Sicherheitsfunktionen der digitalen Türklingel können dem besorgten Familienvater zu ruhigerem Schlaf verhelfen. Per Bewegungsmelder werden Aktivitäten vor der Haustür wie bei einer Überwachungskamera zuverlässig erkannt und an das verbundene Smartphone gesandt. Dem Eindringling wird dann nur durch ein unauffälliges Licht verdeutlicht, dass der Bewegungsmelder der Klingel aktiviert wurde. Je nach Gefährlichkeit des Störenfrieds kann dann direkt die Polizei gerufen oder nur eine mahnende Sprachdurchsage durchgegeben werden.

Produktfotos der Ring Video Doorbell 2

9 Bilder
Zur Galerie

All dies erachten wir als sinnvolle und zuverlässige Eigenschaften der Ring Video Doorbell 2. Da die Reichweite sich in unserer Testwohnung als großer Nachteil erwiesen hat, eignet sich die Video Doorbell 2 eher für den Einsatz im Einfamilienhaus. Hier kann die smarte Türklingel definitiv zu höherer Sicherheit beitragen. Nach wie vor ist es jedoch nicht möglich, einem Besucher von Sofa oder Strandkorb aus per Smartphone die Tür zu öffnen.

Spielt ihr mit dem Gedanken, die Video Doorbell 2 zu kaufen, solltet ihr das in Verbindung mit dem Chime Pro tun. Ohne den klingelnden WLAN-Repeater gibt es keinerlei akustisches Feedback im Inneren des Hauses, welches nicht auf ein Smartphone vertraut. Den klassischen Druckknopf mit der Video Doorbell 2 zu ersetzen, kostet euch somit mindestens 220 Euro. Am Ende reiht sich die smarte Klingel wie vermutet zwischen der Steinzeit, vertreten durch Knopf-Klingel-Systeme, und der Zukunft, in Form von teuren Hausanlagen mit Smart-Home-Anbindung, ein. Sie ist eine Investition in die Gegenwart und könnte in absehbarer Zeit durch eine technisch überlegene Anlage ersetzt werden. Bis dahin empfehlen wir die Nutzung per Akku ohne feste Installation.

Zum Abschluss noch ein Insider-Tipp an alle Lieferdienstfahrer: Ab heute gilt - erst lächeln, dann klingeln. Denn ihr wisst nie, wer euch beobachtet.

Ring Video Doorbell 2: Fazit

Spannende Kombination aus Klingel und Überwachungssystem 7/10

Sind die Bedingungen für die Video Doorbell 2 in eurem Wohnraum gegeben, erwartet euch für knapp 220 Euro eine zuverlässige und clevere Kombination aus Türklingel und Überwachungskamera. Zusammen mit dem Chime Pro erledigt das Ring-Ökosystem beide ihrer zwei Hauptaufgaben zufriedenstellend. Für diesen Preis erhaltet ihr allerdings auch Alternativen, die etwa über einen eigenen Monitor funktionieren. Als längerfristige Lösung und bei einer festen Installation stellen diese Systeme eventuell die komfortablere Eintrittskontrolle dar.

Das hat uns gefallen

  • kabellose Installation dank Akku möglich
  • Einrichtung innerhalb weniger Minuten
  • Videoübertragung dank Smartphone von überall
  • Mehr Sicherheit dank Ring-Nachbarschaft

Das hat uns nicht gefallen

  • Reichweite auch mit Chime Pro nicht optimal
  • Einsatz eher nur für Einfamilienhäuser
  • Keine Möglichkeit zur Türöffnung
  • Ohne Chime Pro im Akkubetrieb kein akustisches Signal im Wohnraum
  • Chime Pro verstärkt nur Signal für Ring-Geräte
Testnote 7,0 von 10
Benjamin Lucks.jpg
Bewertet von Benjamin Lucks
10 / 10
Einrichtung

Einrichtung

8,0 / 10
Bedienung und Funktionalität

Bedienung und Funktionalität

6,0 / 10
Design und Verarbeitung

Design und Verarbeitung

5,0 / 10
Smart-Home-Kompatibilität

Smart-Home-Kompatibilität

4,0 / 10
Preis-Leistung

Preis-Leistung

Informationen zum Leihgerät

Das Gerät wurde uns von Ring kostenlos zur Verfügung gestellt. Nach Testende wird es wieder an den Hersteller zurückgeschickt.

Mehr zum Thema, wie wir mit Testgeräten verfahren, wie wir testen und den allgemeinen Leitfaden für unsere Redaktion findet ihr in unseren Transparenz-Richtlinien.

6
Leserwertung

Hier könnt ihr das Produkt Ring Video Doorbell 2 selbst bewerten.

Die Leserwertung beträgt 6 von 10 möglichen Punkten bei 10 abgegebenen Stimmen.
Vielen Dank für deine Bewertung!

Bestenlisten

Ring Video Doorbell 2 wurde in folgende Überwachungskamera-Bestenlisten einsortiert.

Vergleich Überwachungskameras: Sicherheitslösungen im Test
Vergleich Überwachungskameras: Sicherheitslösungen im Test Bestenliste Smart Home-Geräte bieten viele Möglichkeiten. Unter anderem könnt ihr damit auch eure eigenen vier Wände überwachen. Wir haben für euch Überwachungssysteme getestet und miteinander verglichen. Darauf gilt es beim Kauf zu achten. Zur Bestenliste

Das könnte dich auch interessieren

  1. Gastkommentar · 

    Im Artikel steht "Ohne den klingelnden WLAN-Repeater gibt es keinerlei akustisches Feedback im Inneren des Hauses", was so allerdings nicht 100%ig richtige ist. Eine bestehender Gong kann durchaus durch das existierende Klingeldrat angesteuert werden. Darüberhinaus kann die Doorbell auch geladen werden, wenn die existierende Klingelanlage zwischen 8V-12V durch den Klingeldrat liefert. :)

    1. Gastkommentar · 

      Lieber Nutzer, vielen Dank für deinen Hinweis. Diese Funktion haben wir aufgrund der Akku-Installation in unserem Test leider nicht entdeckt. In einem Installationsvideo auf der Ring-Homepage konnten wir diese Funktion dann allerdings bestätigen. Wir haben den Artikel dementsprechend geändert und die fehlenden Angaben ergänzt. Viele Grüße aus der netzwelt, Benjamin

Einsortierung und Informationen zum Leihgerät

Es wurden die folgenden Schlagworte vergeben: Testbericht, Überwachungskamera, Smart Home, Smart Home-Zubehör und Ring Video Doorbell 2.

zur
Startseite

zur
Startseite