Vergleich: Smartphones bis 150 Euro im Test

Empfehlenswerte Modelle für wenig Geld

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von Jan Kluczniok
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Ein Smartphone für unter 150 Euro taugt doch nur zum Telefonieren, oder? Mitnichten. Netzwelt hat für euch diverse Modelle getestet und miteinander verglichen. Der Vergleich zeigt euch, dass ihr auch in der Preisklasse von 150 Euro mittlerweile Smartphones findet, die sich auch zum Surfen und Spielen eignen. Nachfolgend stellen wir euch die besten Smartphones bis 150 Euro vor.

Netzwelt hat für euch Smartphones bis 150 Euro getestet und miteinander verglichen.
Netzwelt hat für euch Smartphones bis 150 Euro getestet und miteinander verglichen. (Quelle: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. Das ist das beste Smartphone für 150 Euro
  2. Alternativen im Überblick
  3. Wie testet netzwelt?
  4. Testfeld im Überblick

Ein Smartphone für 150 Euro? Das kann doch nichts taugen! Doch! Unser Vergleich zeigt, bereits für 150 Euro erhaltet ihr im Mai 2018 mittlerweile Smartphones, die mehr sind als ein einfaches Mobiltelefon. Surfen, Mailen und auch das ein oder andere Casual-Game ist mit den folgenden von uns getesteten Modellen kein Problem. Netzwelt stellt euch die besten Smartphones bis 150 Euro vor.

Das ist das beste Smartphone für 150 Euro

Das Moto G5 überzeugt die netzwelt-Redaktion im Test. Im Vergleich bietet das Smartphone in dieser Preisklasse das wohl beste Gesamtpaket. Ein Fingerabdrucksensor, getrennte Slots für microSD- und zweite SIM-Karte sowie ein Update auf Android 8 sind für 150 Euro keine Selbstverständlichkeit. Ebenso selten ist heutzutage ein wechselbarer Akku. Abstriche müsst ihr bei der Rechenleistung und bei der Kamera machen.

Design und Verarbeitung
9/10
Ausstattung und Bedienung
7/10
Sprachqualität
7/10
Akkulaufzeit
9/10
Multimedia
6/10
netzwelt Testnote
7.8/10

Kompakter, edler aber nicht überall besser

Auch in der 5. Generation hat das Erfolgskonzept bestand: Das Moto G5 bietet zu einem vergleichsweise kleinem Preis ein Rundum-sorglos-Paket in Sachen mobile Kommunikation. Etwas mehr "Rechenpower" hätte es aber sein dürfen. So muss sich das Smartphone die Krone in der Preisklasse bis 200 Euro mit dem Vorgänger und der starken Konkurrenz teilen.

  • wechselbarer Akku
  • getrennter Slot für Speicherkarte und zweite SIM
  • UKW-Radio
  • kein Moto Maker mehr
  • mäßige Kamera
  • mäßiger Prozessor

Kleiner Tipp: Wenige Monate nach dem Moto G5 hat Motorola mit dem Moto G5s eine verbesserte Version in den Handel gebracht. Sie ist manchmal bei Amazon ebenfalls für rund 150 Euro erhältlich, es lohnt sich also die Angebote von Amazon im Blick zu haben.

Alternativen im Überblick

Euch sagt das Moto G5 nicht zu? Dann solltet ihr einmal einen Blick auf diese Alternativen werfen:

  • Verarbeitung
  • Sprachqualität
  • kein Fingerabdruckscanner
  • kein Quick Charging
  • Quick Charge
  • kompaktes Format
  • lange Akkualaufzeit
  • Fingerabdruckscanner
  • mäßige Sprachqualität
  • mäßige Performance
  • Lautlos-Taste
  • Android 7.0-Update angekündigt
  • mäßige Akkulaufzeit
  • kein NFC
Zum Testbericht 6.8

Nur Mittelmaß

Ein Preisbrecher wie das 5C oder das 5X ist das Honor 6A nicht. Das Smartphone ist zwar ein paar Euro günstiger als die Konkurrenz von Samsung ( Galaxy A3 (2017) ) oder Lenovo (Moto G5), lässt dafür aber auch einiges vermissen. Stichwort: Fingerabdruckscanner. Kurzum: Das Honor 6A ist ein solides Smartphone, es gibt aber bessere Smartphones in der Preisklasse bis 200 Euro .

Zum Testbericht 7.2

Kompakt, edel und ausdauernd

Das Lenovo K6 überzeugt im Test. In der hart umkämpften Preisklasse bis 200 Euro macht das Smartphone mit seiner guten Verarbeitung, dem kompakten Format und einer langer Akkulaufzeit auf sich aufmerksam. Schade nur, dass Lenovo dem Modell nicht einen etwas stärkeren Prozessor spendiert hat.

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Solides Smartphone ohne Schnörkel

Das Neffos X1 ist ein solides Android-Smartphone. Die Konkurrenz in der Preisklasse bis 200 Euro ist hart, das Neffos X1 muss sich hier aber nicht verstecken. Allerdings würden wir uns noch ein paar mehr Alleinstellungsmerkmale abseits der Lautlos-Taste wünschen. Dennoch solltet ihr den Namen "Neffos" für die Zukunft im Hinterkopf behalten.

Design und Verarbeitung
9/10
Ausstattung und Bedienung
6/10
Sprachqualität
7/10
Akkulaufzeit
6/10
Multimedia
6/10
Leserwertung (27)
9/10
Design und Verarbeitung
9/10
Ausstattung und Bedienung
7/10
Sprachqualität
5/10
Akkulaufzeit
8/10
Multimedia
7/10
Leserwertung (78)
8/10
Design und Verarbeitung
9/10
Ausstattung und Bedienung
9/10
Sprachqualität
6/10
Akkulaufzeit
6/10
Multimedia
6/10
Leserwertung (21)
8/10

Die Spezifikationen des Honor 6A ähneln denen des Moto G5, zudem steckt die Hardware hier ebenfalls in einem Metallgehäuse. Allerdings müsst ihr im Vergleich auf einige Features verzichten - etwa den Fingerabdrucksensor. Das Lenovo K6 ist baugleich mit dem Moto G5, läuft aber mit einer älteren Android-Version, bietet dafür aber einen größeren Akku. Ein edles Metallgehäuse weist auch das TP-Link Neffos X1 auf. Das Gerät ist aber mittlerweile etwas in die Jahre gekommen und lässt ebenfalls das ein oder andere Feature vermissen.

Wie testet netzwelt?

Zunächst haben wir das Angebot an Smartphones bis 150 Euro in Deutschland im Mai 2018 ermittelt. Berücksichtigt wurden dabei alle Geräte, die zum Stichtag (1. Mai) einen Amazon-Preis unter 150 Euro aufwiesen. Nicht berücksichtigt wurden in diesem Vergleich gebrauchte Geräte oder Smartphones, die nur in Verbindung mit einem Mobilfunkvertrag für unter 150 Euro angeboten wurden. Nach diesen Kriterien wurde eine Vielzahl an Geräten identifiziert. Daraus filterte die Redaktion die relevanten Modelle heraus. Aussortiert wurden dabei Geräte, deren Straßenpreis unter 100 Euro lag. Diese Geräte betrachten wir gesondert in der Kaufberatung "Smartphones bis 100 Euro". Zudem wurden Geräte, die bereits älter als zwei Jahre sind, in diesem Vergleich nicht weiter berücksichtigt. Sie gelten aus Sicht der Redaktion als "veraltet".

So testet netzwelt

Unsere Tester verschaffen sich zunächst einen Marktüberblick und erfassen alle in Frage kommenden Modelle. Dabei werden neben bekannten Marken auch kleinere Hersteller berücksichtigt. Aus dieser Masse an Geräten werden die aus Sicht der Redaktion relevanten Modelle einzeln getestet und die Testergebnisse gegenüber gestellt. Zudem führen wir Hintergrundgespräche mit Händlern, Herstellern und Nutzern um den Service der Anbieter beurteilen zu können.

13
Smartphones getestet
5
Experteninterviews
100+
Stunden aufgewendet

Von den 13 ausgewählten Modellen hat netzwelt 11 in einem ausführlichen Einzeltest auf Herz und Nieren geprüft, zwei Geräte wurden im Rahmen einer Messe in Augenschein genommen. Unsere Eindrücke schildern wir dabei in so genannten Kurztests. Zudem haben wir in Vorbereitung auf diesen Vergleich fünf Interviews mit Anbietern von 150-Euro-Smartphones geführt. Ziel war es dabei, den Software-Support sowie die Produktstrategie näher zu beleuchten. Eindrücke aus diesen Gesprächen flossen ebenfalls in den Vergleich ein. Insgesamt wendete netzwelt knapp 120 Stunden Arbeitszeit für diesen Vergleich auf.

Statt Leser mit Zahlen zu überschütten, haben wir uns für ein praxisnahes Testschema entschieden. Wir nutzen die Geräte in der Redaktion, und im Alltag. Fotografieren, Telefonieren oder Ärgern uns, wenn sich das Display unter Sonneneinstrahlung nicht ablesen lässt. Ziel ist es Stärken und Schwächen des Geräts zu ermitteln und eine Einschätzung zu geben, für welche Art von Nutzer das Smartphone geeignet ist. Unsere Wertung setzt sich aus fünf Einzelwertungen ("Design und Verarbeitung", "Ausstattung, Leistung und Bedienung", "Sprachqualität und Akkulaufzeit und "Multimedia") zusammen. Die Gesamtnote ergibt sich aus den Einzelnoten, der Tester kann jedoch eine Auf- beziehungsweise Abwertung um eine Note vornehmen - falls eines der Kriterien im Vergleich mit anderen Geräten besonders herausragend ist.

Wer wir sind, wie wir unsere Testgeräte beziehen und wie sich netzwelt finanziert, erfahrt ihr auf unserer Transparenzseite.

Bestenliste: Vergleich: Smartphones bis 150 Euro im Test

Nachfolgend findet ihr alle in diesem Vergleich berücksichtigten und von netzwelt getesteten Smartphones bis 150 Euro im Überblick.

* Hinweis: Um der stetig voranschreitenden technischen Entwicklung Rechnung zu tragen, werten wir jedes Hardware-Produkt in unseren Bestenlisten jeden Monat um 0,1 Punkte ab. Die ursprüngliche Bewertung seht ihr im Testbericht oder ihr fahrt mit der Maus über die Note.

  • 5.8 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    7.8

    Motorola Moto G5


    Auch in der 5. Generation hat das Erfolgskonzept bestand: Das Moto G5 bietet zu einem vergleichsweise kleinem Preis ein Rundum-sorglos-Paket in Sachen mobile Kommunikation. Etwas mehr "Rechenpower" hätte es aber sein dürfen. So muss sich das Smartphone die Krone in der Preisklasse bis 200 Euro mit dem Vorgänger und der starken Konkurrenz teilen.

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  • 5.2 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    6.8

    Honor 6A


    Ein Preisbrecher wie das 5C oder das 5X ist das Honor 6A nicht. Das Smartphone ist zwar ein paar Euro günstiger als die Konkurrenz von Samsung (Galaxy A3 (2017)) oder Lenovo (Moto G5), lässt dafür aber auch einiges vermissen. Stichwort: Fingerabdruckscanner. Kurzum: Das Honor 6A ist ein solides Smartphone, es gibt aber bessere Smartphones in der Preisklasse bis 200 Euro.

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  • 4.9 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    7.2

    TP-Link Neffos X1


    Das Neffos X1 ist ein solides Android-Smartphone. Die Konkurrenz in der Preisklasse bis 200 Euro ist hart, das Neffos X1 muss sich hier aber nicht verstecken. Allerdings würden wir uns noch ein paar mehr Alleinstellungsmerkmale abseits der Lautlos-Taste wünschen. Dennoch solltet ihr den Namen "Neffos" für die Zukunft im Hinterkopf behalten.

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  • 4.7 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    7.2

    Lenovo K6


    Das Lenovo K6 überzeugt im Test. In der hart umkämpften Preisklasse bis 200 Euro macht das Smartphone mit seiner guten Verarbeitung, dem kompakten Format und einer langer Akkulaufzeit auf sich aufmerksam. Schade nur, dass Lenovo dem Modell nicht einen etwas stärkeren Prozessor spendiert hat.

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  • 4.5 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    7.0

    Alcatel Shine Lite


    Viel Smartphone für wenig Geld - das war bislang die Erfolgsformel des Lenovo Moto G. Alcatel präsentiert mit dem Shine Lite eine würdige Alternative, die das bietet, was dem Moto G fehlt: eine edle Optik.

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  • 4.3 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    6.6

    Gigaset GS160


    Das Gigaset GS160 ist trotz der biederen Optik ein attraktives Smartphone zum kleinen Preis. Für die Preisklasse bietet das Gigaset GS160 ungewöhnliche Features wie einen Fingerabdruckscanner oder einen wechselbarer Akku, dennoch müsst ihr dafür bei der übrigen Ausstattung keine empfindlichen Einschnitte verkraften. Kamera und Sprachqualität sind jedoch nur Durchschnitt.

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  • 4.2 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    7.0

    ZTE Blade V7


    Das Blade V7 sieht edel aus und liegt gut in der Hand. Die Ausstattung ist solide, fällt gegenüber der starken Konkurrenz jedoch etwas ab. Ein stärkerer Prozessor, ein üppiger dimensionierter Akku oder ein Fingerabdruckscanner hätten dem Blade V7 gut zu Gesicht gestanden. Ein Fehlkauf tätigt ihr mit dem Blade V7 aber nicht.

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  • 4.1 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    5.2

    Unihertz Jelly (Pro)


    Trotz des kleinen Displays und der mäßigen Hardware läuft Android 7.0 auf dem Unihertz Jelly Pro sehr flüssig. Die Einsatzzwecke für das Mini-Smartphone sind jedoch begrenzt. Ihr solltet vor dem Kauf also prüfen, ob ihr wirklich zur Zielgruppe gehört, die der Hersteller auf seiner Homepage umreisst.

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  • 3.6 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    6.1

    Wileyfox Spark X


    Mit dem verbauten MediaTek-Prozessor hat Wileyfox das Spark X leider mit einem Flaschenhals versehen, der sich in beinahe jedem Anwendungsgebiet negativ widerspiegelt. Überzeugen können im Test so nur die gute äußere Verarbeitung, sowie die anständige Akkulaufzeit.

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Nicht für alle von uns getesteten Produkte vergeben wir eine Note. Dies kann unterschiedliche Gründe haben.

Einige Produkte konnten wir zum Beispiel nur kurz auf einer Messe ausprobieren und nicht längere Zeit einem redaktionellen Test unterziehen.

Zudem vergeben wir erst seit 2014 Testnoten. Auf eine nachträgliche Bewertung älterer Produkte haben wir bewusst verzichtet.

In dieser Bestenliste findet ihr nachfolgend alle von uns getesteten Produkte ohne Note. Die angezeigte Bewertung spiegelt die Meinung unserer Leser wider.
  • 9.0

    HTC One A9s

    Immer weniger Nutzer sind bereit mehr als 300 Euro für ein neues Smartphone auszugeben. HTC hatte für diese Zielgruppe lange kein adäquates Modell im Angebot. Das HTC One A9s soll nun diese Lücke schließen. Ein Kurztest.

  • 8.0

    Alcatel A5 LED

    Das Always-on-Display hat ausgedient. Alcatel stattet sein neues Smartphone A5 lieber mit 35 LED-Leuchte aus. Diese zeigen euch per Animation an, ob ihr ein Snap oder eine WhatsApp bekommen hat. Cool oder peinlich? Ein Kurzest.

Weitere Smartphone-Bestenlisten

Eine komplette Übersicht aller Produkte findet ihr hier: Smartphone - Alle Produkte und Testberichte. Sucht ihr nach speziellen Preisspannen, Funktionen oder ähnliches, helfen euch unsere anderen Bestenlisten zum Thema weiter.

7
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