Handys bis 300 Euro im Test: Mittelklasse-Smartphones im Überblick

Mittelklasse-Smartphones im Vergleich

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von Jan Kluczniok
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Es soll ein neues Handys sein? Es darf aber nicht mehr als 300 Euro kosten? Kein Problem. Die Auswahl ist in dieser Preisklasse riesig. Neben aktuellen Modellen tummeln sich hier auch ältere Top-Smartphones - sogar ein iPhone erhaltet ihr bereits zu diesem Preis. Netzwelt hat für euch Handys von Apple, Huawei, Honor, Samsung, Nokia, LG, HTC, Motorola und Co. getestet und miteinander verglichen. Das sind die besten Modelle.

Die Auswahl an Smartphones in der Preisklasse bis 300 Euro ist riesig.
Die Auswahl an Smartphones in der Preisklasse bis 300 Euro ist riesig. (Quelle: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. Das aktuell beste Smartphone für 300 Euro
  2. Handys bis 300 Euro von Apple
  3. Handys bis 300 Euro von HTC
  4. Handys bis 300 Euro von Huawei
  5. Handys bis 300 Euro von Honor
  6. Handys bis 300 Euro von LG
  7. Handys bis 300 Euro von Motorola
  8. Handys bis 300 Euro von Nokia
  9. Handys bis 300 Euro von Samsung
  10. Handys bis 300 Euro von Sony
  11. Handys bis 300 Euro von BQ, Wiko, Xiaomi und Co
  12. Worauf gilt es beim Kauf zu achten?
  13. Wie wir testen
  14. Testfeld im Überblick

Ihr seid auf der Suche nach einem guten Smartphone, wollt aber nicht viel Geld ausgeben? Dann seid ihr hier richtig. Denn für rund 300 Euro erhaltet ihr heutzutage bereits ein Handy mit guter Kamera (bei Tageslicht) sowie ausreichend Leistung zum Zocken von Fortnite oder PUBG Mobile. Verzichten müsst ihr in der Regel auf Wireless Charging und Quick Charging. Bei Dunkelheit und Dämmerung stoßen die Kameras der Geräte zudem zumeist an ihre Leistungsgrenzen.

Das Angebot an Geräten in dieser Preisklasse ist groß. Neben Handys, die in diesem Jahr mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von knapp 300 Euro in den Handel gekommen sind, findet ihr hier auch ältere Geräte, die zuvor zu einem deutlich höheren Preis gehandelt wurden - etwa das LG G6 oder das Galaxy S7. Zu welcher Art von Modell ihr greift, hängt von euren Präferenzen ab. Beide Lager bieten nämlich Vor- und Nachteile.

Kaufargument Altes Flagship Aktuelles Mitteklasse-Modell
Performance
gute Kamera
gute Akkulaufzeit
Software-Updates
Aktuell angesagte Features

Die älteren Topmodelle bieten trotz ihres Alters in der Regel mehr Rechenpower und bessere Kameras, Mittelklasse-Smartphones bieten dafür häufig eine bessere Akkulaufzeit und angesagte Funktionen aktueller Top-Smartphones. So weisen die meisten aktuellen 300-Euro-Smartphones etwa eine Dual-Kamera auf. Diese fehlt älteren Top-Modellen wie dem Galaxy S7 mitunter. In puncto Design und Verarbeitung gibt es dagegen kaum noch Unterschiede. Auch der Software-Support ist in der Regel derselbe. Ihr dürft bei beiden Gerätetypen nicht mit mehr als einem Update rechnen.

Das aktuell beste Smartphone für 300 Euro

Ein echter Preis-Leistung-Kracher

Das Honor 8X bietet für 250 Euro Hardware und Features, für die ihr anderswo deutlich mehr zahlen müsst. Die Kompromisse, die ihr dafür machen müsst, sind akzeptabel. Wem das Handy nicht zu groß ist, der kann bedenkenlos zuschlagen.

  • großes Display vergleichsweise kompakt verbaut
  • getrennte Slots für zweite SIM- und Speicherkarte
  • viel Rechenpower für wenig Geld
  • Apps können nicht auf SD-Karte ausgelagert werden
  • kein USB C
  • keine 4K-Videos

Gemessen an unseren Testergebnissen gibt es aktuell eine klare Nummer 1 in dieser Preisklasse: das Honor 8X. Es glänzt im Test vor allem mit einer guten Kamera, seinem großen Display und seiner Rechenpower. Im Gegenzug müsst ihr nur kleinere Abstriche machen - wie etwa der Verzicht auf Quick Charging oder 4K-Videos. Seid ihr dazu nicht bereit, findet ihr in der Galerie die besten Alternativen. Das ist unsere Top 10 der Smartphones bis 300 Euro.

Top 10: Smartphones bis 300 Euro (November 2018)

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Habt ihr eine Vorliebe für eine bestimmte Marke, findet ihr nachfolgend einen Überblick über das aktuelle Portfolio der beliebtesten Hersteller in der Preisklasse bis 300 Euro.

Handys bis 300 Euro von Apple

Für rund 300 Euro gibt es nicht nur Android-Smartphones zu kaufen, sondern auch ältere iPhone-Modelle wie das iPhone SE. Das Modell wird von Apple nicht mehr produziert, Restposten sind im Netz aber noch zu finden.

Nachfolgend findet ihr unsere Testergebnisse auf einen Blick und könnt euch selbst ein Bild von den Stärken und Schwächen des iPhone SE machen. Bitte beachtet: Die "+" und "-" sind nicht als Gegenüberstellung gedacht, sondern geben die Hauptstärken und -schwächen des Geräts zum ursprünglichen Testzeitpunkt wieder.

Design und Verarbeitung
8/10
Ausstattung und Bedienung
7/10
Sprachqualität
9/10
Akkulaufzeit
7/10
Multimedia
6/10
netzwelt Testnote
7.8/10

Mehr Handy als Smartphone

Das iPhone SE ist ein gelungenes Handy, welches sicherlich viele Anhänger finden wird. Vor allem Umsteiger vom iPhone 4S / 5S finden im SE ein Apple-Gerät mit aktueller Technik, das immer noch locker in die Hosentasche passt. Wer weniger telefoniert und mehr surft und spielt, sollte besser zum iPhone 6 oder iPhone 6S greifen.

  • Leistung
  • Kamera (inklusive 4K-Videos)
  • Akkulaufzeit
  • Speicher nicht erweiterbar
  • in Deutschland sehr teuer
  • (Power-Knopf hat Spiel)

Handys bis 300 Euro von HTC

Der taiwanische Handyhersteller HTC war einst Samsungs schärfster Konkurrent auf dem Android-Markt. Aktuell kämpft das Unternehmen aber mit rückgängigen Verkaufszahlen. Treue Anhänger haben in dieser Preisklasse dennoch die Auswahl und zwar zwischen dem HTC U11 life (circa 220 Euro) und seinem Nachfolger HTC U12 life, der aktuell noch für etwas mehr als 300 Euro gehandelt wird.

Nachfolgend findet ihr unsere Testergebnisse auf einen Blick und könnt euch selbst ein Bild von den Stärken und Schwächen der Geräte machen. Bitte beachtet: Die "+" und "-" sind nicht als Gegenüberstellung gedacht, sondern geben die Hauptstärken und -schwächen des einzelnen Gerätes zum ursprünglichen Testzeitpunkt wieder.

  • garantierte Android-Updates für zwei Jahre
  • garantierte Sicherheitspatches für drei Jahre
  • gute Kamera
  • ANC-Kopfhörer
  • Rückseite anfällig für Schmutz und Kratzer
  • zeitlicher Abstand zu Google-Updates
  • mäßige Sprachqualität
  • kein Klinkenanschluss
  • Design verleiht Glasrückseite mehr Grip
  • lange Akkulaufzeit
  • gute Sprachqualität
  • kein Quick Charge
  • Kamera arbeitet langsam
Zum Testbericht 7.5

Solides Smartphone mit Premium-Support

Abseits des Premium-Segment hatte HTC lange Zeit nichts zu bieten. Das U11 life ist endlich wieder ein konkurrenzfähiges Mittelklassen-Smartphone, das noch dazu mit Android One eigene Akzente setzt. Android-Updates für zwei Jahre und drei Jahre lang Sicherheitspatches sind auch bei teureren Android-Smartphones längst noch nicht Standard. Hält HTC dieses Versprechen und liefert die Aktualisierung noch dazu zeitiger aus, sehen wir auch über die anfällige Rückseite hinweg.

Zum Testbericht 8.0

Innovatives Design, solide Hardware, lange Akkulaufzeit

Seit dem One mini hatte HTC mit seinen Mittelklassen-Modellen kein Glück. Die Geräte boten in den vergangenen Jahren oftmals eine schwächere Ausstattung als die Konkurrenz, waren aber deutlich teurer. Das ist beim HTC U12 life anders. Die Ausstattung bietet nur wenige kleinere Schwachpunkte, dazu glänzt das Handy mit einem innovativen und auffallenden Design. Wer auf Design Wert legt und ein solides Smartphone mit guter Akkulaufzeit für unter 400 Euro sucht, ist hier richtig.

Design und Verarbeitung
7/10
Ausstattung und Bedienung
9/10
Sprachqualität
4/10
Akkulaufzeit
7/10
Multimedia
8/10
Leserwertung (20)
8/10
Design und Verarbeitung
9/10
Ausstattung und Bedienung
8/10
Sprachqualität
8/10
Akkulaufzeit
9/10
Multimedia
6/10
Leserwertung (26)
9/10

Neben den Life-Modellen bietet HTC im unteren Preissegment auch noch die Smartphones HTC Desire 12 und Desire 12+ an, die wir in diesem Vergleich nicht berücksichtigt haben. Interessiert ihr euch für eines der Modelle, gelangt ihr mit einem Klick darauf zum ausführlichen Testbericht (sofern vorhanden).

Handys bis 300 Euro von Huawei

Huawei-Fans haben in diesem Preissegment aktuell die Wahl zwischen dem Huawei P20 Lite, das im Netz für rund 250 Euro gehandelt wird, dem Mate 10 Lite, das aktuell für knapp 220 Euro gehandelt wird, und dem Huawei P smart+, das technisch dem Mate 20 Lite und dem Honor 8X ähnelt. Bis auf das P smart+ konnten wir alle genannten Modelle bereits testen.

Nachfolgend findet ihr unsere Testergebnisse auf einen Blick und könnt euch selbst ein Bild von den Stärken und Schwächen der Geräte machen. Bitte beachtet: Die "+" und "-" sind nicht als Gegenüberstellung gedacht, sondern geben die Hauptstärken und -schwächen des einzelnen Gerätes zum ursprünglichen Testzeitpunkt wieder.

  • Großes aber noch handliches Display
  • microSD-Kartenslot
  • kein Android 8.0 ab Werk
  • mäßige Kameras
  • keine Unterstützung für 5-Gigahertz-WLAN
Kurztest
vollständiger Testbericht folgt
  • trendiges Design
  • solide Performance und Ausstattung
  • Kopfhörerbuchse
  • kein Wasserschutz
  • kein optischer Zoom
Zum Testbericht 5.9

Schickes Design, mäßige Ausstattung und Kameras

Das Mate 10 Lite verbindet die Vorteile des Mate 10 Pro (großer Screen im kompakten Format) mit den Kerneigenschaften früherer Mate-Modelle (Metallgehäuse, erweiterbarer Speicher). Kamera und Ausstattung sind gemessen am vom Huawei ausgerufenen Preis aber nur mäßig. Wer auf den 18:9-Screen verzichten kann, sollte daher lieber zum Mate 9 als günstige Mate 10 Pro-Alternative greifen.

Zum Testbericht 7.2

Solides Smartphone mit trendigem Design

Das Huawei P20 Lite liefert im Test eine solide Performance. Die Hardware hat Huawei dabei in einem schicken und vergleichsweise kompakten Gehäuse im trendigen Notch-Design verpackt. Allerdings finden sich mit dem nova 2 und dem Mate 10 Lite bereits zwei technisch ziemlich ähnliche Smartphones im Portfolio des chinesischen Herstellers, die noch dazu inzwischen günstiger erhältlich sind. Das bedeutet: Das P20 Lite ist nicht schlecht, für eine höhere Wertung fällt uns aber bei einem Verkaufspreis von über 300 Euro das ein oder andere aufsehen erregende Feature der Schwestermodelle.

Design und Verarbeitung
7/10
Ausstattung und Bedienung
5/10
Sprachqualität
8/10
Akkulaufzeit
7/10
Multimedia
5/10
Leserwertung (91)
9/10
Design und Verarbeitung
?/10
Ausstattung und Bedienung
?/10
Sprachqualität
?/10
Akkulaufzeit
?/10
Multimedia
?/10
Design und Verarbeitung
8/10
Ausstattung und Bedienung
8/10
Sprachqualität
7/10
Akkulaufzeit
7/10
Multimedia
6/10
Leserwertung (216)
8/10

Neben den genannten Geräten findet ihr zu Preisen von unter 200 Euro noch die Modelle Huawei Y7 (2018), Huawei Y6 (2018), Huawei Y5 (2018), Huawei P smart und Huawei nova 2, die wir in diesem Vergleich aufgrund des niedrigeren Preises aber nicht berücksichtigt haben. Interessiert ihr euch für eines der Modelle, gelangt ihr mit einem Klick darauf zum ausführlichen Testbericht (sofern vorhanden).

Handys bis 300 Euro von Honor

Die Huawei-Tochter Honor hat im Preissegment bis 300 Euro attraktive Modelle im Angebot - etwa das Honor 8X. Dieses bietet mit einer Bilddiagonale von 6,5 Zoll ein für dies Preisklasse riesiges Display, zudem sind hier Komponenten aus höherpreisigen Modellen verbaut. So stammt etwa der Prozessor aus dem 400-Euro-Smartphone Mate 20 Lite. Das Honor 8X ist erst seit Oktober im Handel erhältlich und kann in zwei Ausführungen erworben werden. Mit 64 Gigabyte Speicher kostet das Handy 249 Euro, für 279 Euro erhaltet ihr das 8X sogar mit 128 Gigabyte Speicherplatz. Den Vorgänger Honor 7X erhaltet ihr übrigens derzeit ebenfalls noch für knapp 220 Euro im Netz. Wir würden euch aber vom Kauf abraten.

Für 309 Euro wird aktuell auch das Honor Play angeboten. Das Gaming-Smartphone besitzt mit dem Kirin 970 einen deutlich leistungsfähigeren Prozessor, den ihr sonst nur in Huawei- und Honor-Geräten ab 500 Euro aufwärts findet. Im Rahmen der Cyberweek dürfte der Preis auf unter 300 Euro fallen. Nachfolgend findet ihr unsere Testergebnisse auf einen Blick und könnt euch selbst ein Bild von den Stärken und Schwächen der Geräte machen. Bitte beachtet: Die "+" und "-" sind nicht als Gegenüberstellung gedacht, sondern geben die Hauptstärken und -schwächen des einzelnen Gerätes zum ursprünglichen Testzeitpunkt wieder.

  • 18:9-Display
  • Verarbeitung
  • kein NFC-Chip
  • keine Unterstützung für 5-Ghz-WLAN
  • großes Display vergleichsweise kompakt verbaut
  • getrennte Slots für zweite SIM- und Speicherkarte
  • viel Rechenpower für wenig Geld
  • Apps können nicht auf SD-Karte ausgelagert werden
  • kein USB C
  • keine 4K-Videos
  • gute Akkulaufzeit
  • Histen-Soundeffekte
  • wertige Verarbeitung
  • gute Ausstattung
  • Smart Shock eher Gimmick
  • viele Gaming-Features funktionieren nur mit PUBG Mobile
  • nur 4 Gigabyte Arbeitsspeicher
Zum Testbericht 6.3

Gut, aber nicht mehr außergewöhnlich.

Das Honor 7X bietet wie seine Vorgänger eine hervorragende Verarbeitung und eine solide Performance, zudem ist mit dem 18:9-Display ein Feature an Bord, das aktuell noch nicht jedes Smartphone zu bieten hat. Anders als die Vorgänger ist das Honor 7X damit aber nicht mehr Konkurrenzlos. Mit dem Wiko View , dem Mate 10 Lite von Huawei und dem LG Q6 gibt es bereits zwei günstige Mittelklassen-Smartphones mit einem entsprechendem Display auf dem Markt. Mit dem Gigaset GS370 folgt bald ein weiteres.

Zum Testbericht 8.6

Ein echter Preis-Leistung-Kracher

Das Honor 8X bietet für 250 Euro Hardware und Features, für die ihr anderswo deutlich mehr zahlen müsst. Die Kompromisse, die ihr dafür machen müsst, sind akzeptabel. Wem das Handy nicht zu groß ist, der kann bedenkenlos zuschlagen.

Zum Testbericht 8.0

Preis-Leistung-Kracher mit eingeschränkten Gaming-Qualitäten

Honor ist mit dem Honor Play mal wieder ein echter Preis-Leistung-Kracher gelungen. Egal ob Verarbeitung, Performance oder Akkulaufzeit: In fast allen Kategorien ist das Handy gemessen am Preis überdurchschnittlich. Als Gaming-Smartphone taugt es aber nur bedingt. Hier hätten wir uns vor allem mehr Speicher gewünscht. Die Gaming-Effekte sind bis auf die Histen-Soundtechnik mehr ein Gimmick, und funktionieren zudem aktuell nur mit PUBG Mobile.

Design und Verarbeitung
8/10
Ausstattung und Bedienung
5/10
Sprachqualität
8/10
Akkulaufzeit
8/10
Multimedia
5/10
Leserwertung (71)
8/10
Design und Verarbeitung
9/10
Ausstattung und Bedienung
9/10
Sprachqualität
8/10
Akkulaufzeit
9/10
Multimedia
8/10
Leserwertung (63)
9/10
Design und Verarbeitung
8/10
Ausstattung und Bedienung
8/10
Sprachqualität
8/10
Akkulaufzeit
8/10
Multimedia
8/10
Leserwertung (41)
9/10

Neben den genannten Modellen bietet Honor für knapp 200 Euro aktuell noch das Honor 9 Lite, sowie die Modelle Honor 7S, Honor 7A und Honor 7C an, die wir in diesem Vergleich nicht näher berücksichtigt haben. Interessiert ihr euch für eines der Modelle, gelangt ihr mit einem Klick darauf zum ausführlichen Testbericht (sofern vorhanden).

Handys bis 300 Euro von LG

LG bietet im Preissegment bis 300 Euro eine Vielzahl an Geräten. Für diesen Vergleich berücksichtigt haben wir das 2017 erschienene LG G6. Das Top-Modell kostete seiner Zeit 749 Euro und ist mittlerweile für unter 300 Euro erhältlich. Darüber hinaus bietet LG mit dem Q7 Plus und dem LG Q Stylus zwei weitere Modelle in diesem Segment an, die wir aber noch nicht ausführlich testen konnten.

  • Großes Display bei noch handlichen Außmaßen
  • Sinnvolle Zusatz-Features
  • Gute bis sehr gute Kameras
  • IP68
  • Akku nicht austauschbar
  • Bloatware
Kurztest
vollständiger Testbericht folgt
Zum Testbericht 8.4

Gutes Premium-Smartphone mit XXL-Display im noch handlichen Gehäuse.

LG lässt uns staunen: Das LG G6 ist trotz riesigem Display immer noch handlich. Vor allem der direkte Vergleich zum iPhone 7 Plus mit 5,5-Zoll-Display-Diagonale zeichnet ein klares Bild des Smartphone-Trends im Jahr 2017. Verarbeitung und Performance bewegen sich auf hohem Niveau, welches man für den aufgerufenen Preis von 750 Euro allerdings auch erwarten darf. Die Kameras des neuen LG-Topmodells liefern tolle Bilder bei Tageslicht und in der Dämmerung. Alles in allem ein gelungenes Smartphone und ein durchaus ernstzunehmender Konkurrent für die Topmodelle des Jahres.

Zum Kurztest

LG Q Stylus im Kurztest: Handy mit Stift für preisbewusste Nutzer

Design und Verarbeitung
9/10
Ausstattung und Bedienung
8/10
Sprachqualität
8/10
Akkulaufzeit
8/10
Multimedia
8/10
Leserwertung (235)
9/10
Design und Verarbeitung
?/10
Ausstattung und Bedienung
?/10
Sprachqualität
?/10
Akkulaufzeit
?/10
Multimedia
?/10
Leserwertung (9)
6/10

Handys bis 300 Euro von Motorola

Wer ein Smartphone bis 300 Euro von Motorola sucht, muss sich zwischen den Modellen Motorola One und dem Motorola Moto G6 Plus entscheiden. Nachfolgend findet ihr unsere Testergebnisse auf einen Blick und könnt euch selbst ein Bild von den Stärken und Schwächen der Geräte machen. Bitte beachtet: Die "+" und "-" sind nicht als Gegenüberstellung gedacht, sondern geben die Hauptstärken und -schwächen des einzelnen Gerätes zum ursprünglichen Testzeitpunkt wieder.

  • WLAN ac, Bluetooth 5.0
  • 4K-Videos
  • 64 Gigabyte Speicher
  • mehr Farben zur Auswahl
  • rutschig
  • USB C noch eher selten verbreitet
  • Unterschiede zum G6 eher gering
  • kompakt
  • getrennte Slots für zweite SIM und Speicherkarte
  • Update-Garantie
  • lange Akkulaufzeit
  • betagte Hardware
  • Display löst nur in HD auf
  • Software-Updates werden nicht zeitgleich mit Google ausgerollt.
  • breite Einkerbung im Display
Zum Testbericht 7.6

Anderswo gibt es mehr fürs Geld

50 Euro beträgt der Preisunterschied zwischen Moto G6 und Moto G6 Plus. Dafür gibt es ein bisschen mehr Leistung, ein etwas größeres Display, mehr Speicher und 4K-Videoaufnahmen. Das ist fair, tatsächlich erhaltet ihr für 300 Euro aber auch Top-Smartphones aus den Vorjahren, die euch im Vergleich zum Moto G6 einen viel größeren Mehrwert bieten. Verzichten müsst ihr dann nur auf ein modernes Design. Insofern stellt sich die Frage, ob sich der Kauf des Moto G6 Plus zum Herstellerpreis lohnt.

Zum Testbericht 7.2

Solides Smartphone mit verschenktem Potenzial

Das Motorola One gefällt im Test mit seinem kompakten Formfaktor, der langen Akkulaufzeit und der Update-Garantie über zwei Jahre. Die betagte Hardware und das langweilige Design verhindert jedoch eine höhere Wertung. Hier hat Motorola eindeutig Potenzial verschenkt.

Design und Verarbeitung
8/10
Ausstattung und Bedienung
7/10
Sprachqualität
8/10
Akkulaufzeit
8/10
Multimedia
7/10
Leserwertung (30)
9/10
Design und Verarbeitung
7/10
Ausstattung und Bedienung
7/10
Sprachqualität
7/10
Akkulaufzeit
8/10
Multimedia
7/10
Leserwertung (62)
7/10

Für unter 200 Euro bietet Motorola zudem die Modellvarianten Moto G6 und Moto G6 Play an. Diese haben wir in diesem Vergleich nicht näher berücksichtigt. Mit einem Klick auf den Namen gelangt ihr aber zum ausführlichen Testbericht.

Handys bis 300 Euro von Nokia

Nokia ist wieder da! Nachdem sich Microsoft dazu entschieden hat, keine Smartphones mehr unter dem Markennamen zu veröffentlichen, liegen die Rechte nun bei der finnischen Firma HMD Global. Diese bietet für unter 300 Euro mit dem Nokia 6.1, das teilweise auch als Nokia 6 (2018) bezeichnet wird, und dem Nokia 7 Plus, zwei leistungsfähige Android-Handys an.

Nachfolgend findet ihr unsere Testergebnisse auf einen Blick und könnt euch selbst ein Bild von den Stärken und Schwächen der Modelle machen. Bitte beachtet: Die "+" und "-" sind nicht als Gegenüberstellung gedacht, sondern geben die Hauptstärken und -schwächen des einzelnen Gerätes zum ursprünglichen Testzeitpunkt wieder.

  • regelmäßige Updates und Sicherheitspatches (Android One)
  • schickes Design, robuste Verarbeitung
  • Sprachqualität
  • Display sehr dunkel
  • Autofokus der Kamera arbeitet langsam
  • nur 3 Gigabyte Arbeitsspeicher
  • nur 32 Gigabyte Speicher
  • Solide Akkulaufzeit
  • Gute Verarbeitung
  • Pures Android One
  • Tolles Design
  • WLAN- und Mobilfunkverbindung schwächelt hin und wieder
  • NFC-Chip schlecht platziert
  • Nicht staub- und wassergeschützt
Zum Testbericht 7.6

Top-Verarbeitung, exzellenter Software-Support

Das Nokia 6.1 glänzt im Test vor allem für die in seiner Preisklasse überdurchschnittliche Verarbeitung und den exzellenten Software-Support. Leider wird das Nutzererlebnis aber durch technische Unzulänglichkeiten getrübt. Das Display könnte heller, der Speicher größer und der Autofokus der Kamera schneller sein. Solche Kompromisse sind in dieser Preisklasse aber auch unumgänglich.

Zum Testbericht 7.8

Schick und leistungsstark

Das Nokia 7 Plus punktet vor allem mit einer guten Hardwareausstatung, solider Akkulaufzeit und dem puren Android (Android One). Zwar unterscheidet sich das Gerät nicht maßgeblich von anderen Smartphones, doch gerade die Umrandung in Kupferoptik setzt einen schönen farblichen Akzent, zudem ist das Smartphone sehr gut verarbeitet. Was wir vermissen, ist ein Staub- und Wasserschutz.

Design und Verarbeitung
9/10
Ausstattung und Bedienung
7/10
Sprachqualität
8/10
Akkulaufzeit
7/10
Multimedia
7/10
Leserwertung (25)
9/10
Design und Verarbeitung
8/10
Ausstattung und Bedienung
7/10
Sprachqualität
8/10
Akkulaufzeit
9/10
Multimedia
7/10
Leserwertung (281)
9/10

Handys bis 300 Euro von Samsung

Die Preisklasse bis 300 Euro bedient Samsung traditionell mit seiner A-Klasse. Diese besteht in diesem Jahr unter anderem aus den Modellen A6 Plus (2018), A7 (2018) und A8 (2018). Bis auf das Galaxy A7 (2018) haben wir bereits die genannten Modelle getestet. Nachfolgend findet ihr unsere Testergebnisse auf einen Blick und könnt euch selbst ein Bild von den Stärken und Schwächen der Geräte machen. Bitte beachtet: Die "+" und "-" sind nicht als Gegenüberstellung gedacht, sondern geben die Hauptstärken und -schwächen des einzelnen Gerätes zum ursprünglichen Testzeitpunkt wieder.

  • Akkulaufzeit
  • getrennte Slots für zweite SIM und microSD-Karte
  • Metallgehäuse
  • Dual-Kamera
  • Ladevorgang dauert lange
  • kein USB C
  • Prozessor bietet wenig Leistungsreserven
  • Kamera schwächelt bei schwachen Lichtverhältnissen
  • kein IP68
  • monatliche Sicherheitsupdates
  • getrennte Slots für zweite SIM- und Speicherkarte
  • nur 32 Gigabyte Speicher
  • kein Wireless Charging
Zum Testbericht 6.4

Solides Mittelklasse-Smartphone ohne Extras

Das Galaxy A6+ (2018) punktet im Test mit seinem großen, scharfen Display und einer langen Akkulaufzeit. Leider lässt das Samsung-Smartphone aber viele Komfortfunktionen wie Quick Charging, IP68 oder USB C vermissen. Dies verhindert eine höhere Wertung.

Zum Testbericht 7.4

Für Edge-Screen-Hasser

Das Galaxy A8 (2018) ist vor allem für Nutzer interessant, die sich partout nicht mit Samsungs Edge-Screen anfreunden können. Diese erhalten ein hochwertig verarbeitetes und solide ausgestattetes Smartphone. Von diesem gibt es im Preissegment bis 400 Euro aber viele.

Design und Verarbeitung
7/10
Ausstattung und Bedienung
6/10
Sprachqualität
5/10
Akkulaufzeit
7/10
Multimedia
7/10
Leserwertung (26)
8/10
Design und Verarbeitung
8/10
Ausstattung und Bedienung
7/10
Sprachqualität
7/10
Akkulaufzeit
7/10
Multimedia
8/10
Leserwertung (29)
7/10

Neben den aktuellen Galaxy A-Modellen bieten Händler auch die älteren Modelle Galaxy S7 und Galaxy A5 (2017) zu Preisen von unter 300 Euro an. Auch wenn sie bereits ein bis zwei Jahre Buckel haben, sind beide Handys durchaus noch einen Blick wert. Nachfolgend findet ihr unsere Testergebnisse auf einen Blick und könnt euch selbst ein Bild von den Stärken und Schwächen der Geräte machen. Bitte beachtet: Die "+" und "-" sind nicht als Gegenüberstellung gedacht, sondern geben die Hauptstärken und -schwächen des einzelnen Gerätes zum ursprünglichen Testzeitpunkt wieder.

  • monatliche Sicherheitspatches
  • Unterstützung zahlreicher neuer Standards
  • handlich
  • nur 32 Gigabyte Speicher
  • rutschig und anfällig für Fingerabdrücke
  • staub- und wasserdichtes Gehäuse
  • verbessertes Handling
  • tolle Low-Light-Aufnahmen
  • lange Akkulaufzeit
  • Akku nicht wechselbar
  • mäßige Sprachaqualität
Zum Testbericht 7.4

Noch immer eine gute Wahl.

Auch mehr als ein Jahr nach seiner Veröffentlichung ist das Galaxy A5 (2017) eine gute Wahl - vor allem zum aktuell veranschlagten Straßenpreis. Wer auf ein modernes Äußeres verzichten kann, findet hier eine für die Preisklasse überdurchschnittliche Ausstattung und Performance.

Zum Testbericht 9.0

Top-Smartphone mit kleinen Enttäuschungen

Mit dem Galaxy S7 ist Samsung ein glorreiches Smartphone gelungen. Handling, Akkulaufzeit und die Kamera wurden enorm verbessert. Da lässt sich über das wenig nützliche Always-on-Display hinwegsehen.

Design und Verarbeitung
8/10
Ausstattung und Bedienung
9/10
Sprachqualität
6/10
Akkulaufzeit
7/10
Multimedia
7/10
Leserwertung (77)
9/10
Design und Verarbeitung
10/10
Ausstattung und Bedienung
9/10
Sprachqualität
7/10
Akkulaufzeit
8/10
Multimedia
10/10
Leserwertung (426)
9/10

Nicht berücksichtigt haben wir in diesem Vergleich die Samsung-Modelle der Galaxy J-Reihe, da diese zu einem Preis von unter 200 Euro verkauft werden. Interessiert ihr euch für die Modelle, findet ihr auf netzwelt einen Test des aktuellen Samsung Galaxy J6 (2018).

Handys bis 300 Euro von Sony

Sony bietet in diesem Preissegment vor allem Geräte seiner Xperia XA-Serie an - etwa das Xperia XA2. Dieses konnten wir leider noch nicht testen. Inzwischen ist aber ein Testgerät in der Redaktion eingetroffen. Wir informieren euch hier nach Abschluss des Tests über Stärken und Schwächen des Geräts.

Handys bis 300 Euro von BQ, Wiko, Xiaomi und Co

Abseits der großen Marken bieten auch kleinere Unternehmen wie der spanische Handyhersteller BQ, das französische Unternehmen Wiko oder der chinesische Hersteller Xiaomi interessante Geräte für bis zu 300 Euro an. Ein Preistipp ist etwa das Xiaomi Mi A2, das mit 6 Gigabyte Arbeitsspeicher und 128 Gigabyte Gerätespeicher aufwarten kann. Leider konnten wir das Mi A2 aber noch nicht testen, wir holen dies schnellstmöglichst nach.

Nachfolgend findet ihr aber die Testergebnisse diverser Handys bis 300 Euro von kleineren Herstellern auf einen Blick. So könnt ihr euch ein eigenes Bild von den Stärken und Schwächen der Geräte machen. Bitte beachtet: Die "+" und "-" sind nicht als Gegenüberstellung gedacht, sondern geben die Hauptstärken und -schwächen des einzelnen Gerätes zum ursprünglichen Testzeitpunkt wieder.

  • lange Akkulaufzeit
  • nahezu pures Android in aktueller Version
  • gute Kamera
  • Fingerabdruckscanner nur zum Entsperren
  • Sensortasten nicht beleuchtet
  • rutschiges Cover
  • mäßige Sprachqualität
  • Lautlos-Schalter
  • Dual-Kamera
  • sehr breit
  • läuft noch mit Android 7.1
  • kein NFC
  • großes Display, kompaktes Format
  • großer erweiterbarer Gerätespeicher
  • Display löst nur in HD auf
  • kein Quick Charging
Zum Testbericht 7.6

Unauffälliger Allrounder!

Das BQ Aquaris X Pro zeigt sich im Test angenehm unauffällig. Größere Ausrutscher sind sowohl nach oben (Akkulaufzeit, Kamera) als auch nach unten (Sprachqualität) die Ausnahme. Ein solider Allrounder wie seiner Zeit das Nexus 5 eben. Der vom Hersteller veranschlagte Preis von 380 Euro erscheint uns jedoch als zu hoch. Eine ähnliche Leistung liefert auch das knapp 80 Euro günstigere Motorola Moto G5 Plus.

Zum Testbericht 7.6

Die solide Alternative zum Smartphone mit Glasrücken

Wer ein günstiges und robustes Smartphone ohne größere Schwächen sucht, ist beim Neffos N1 an der richtigen Adresse. Dank Metallgehäuse ist das Handy deutlich robuster als viele Konkurrenten, die auf ein Glascover setzen. Lediglich der Verzicht auf einen NFC-Chip und das alte Android 7.1 Nougat schmerzen. Zumindest letzteres lässt sich aber per Software-Update beheben.

Zum Testbericht 6.4

Großes Display, wenig dahinter

Wer ein günstiges Smartphone mit großem Display sucht, wird am Wiko View 2 Pro nur schwer vorbeikommen. Es ist beeindruckend, wie kompakt der französische Hersteller in diesem Modell einen 6-Zoll-Bildschirm verbaut. Davon abgesehen bietet das View 2 Pro aber nur Mittelmaß.

Design und Verarbeitung
7/10
Ausstattung und Bedienung
8/10
Sprachqualität
5/10
Akkulaufzeit
9/10
Multimedia
9/10
Leserwertung (61)
9/10
Design und Verarbeitung
8/10
Ausstattung und Bedienung
7/10
Sprachqualität
8/10
Akkulaufzeit
7/10
Multimedia
8/10
Leserwertung (6)
6/10
Design und Verarbeitung
7/10
Ausstattung und Bedienung
5/10
Sprachqualität
7/10
Akkulaufzeit
7/10
Multimedia
6/10
Leserwertung (5)
7/10

Worauf gilt es beim Kauf zu achten?

Habt ihr euch für ein Smartphone aus unserem Vergleich entschieden, solltet ihr vor dem Kauf noch folgende Punkte beachten.

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  • Quick Charge-Netzteil

    Die Prozessoren vieler Smartphones in dieser Preisklasse unterstützen bereits Quick Charge-Techniken. Ihr solltet beim Kauf des Smartphones aber darauf achten, dass sich im Lieferumfang auch ein entsprechendes Netzteil befindet. Andernfalls profitiert ihr nicht von der Schnellladetechnik.

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Wie wir testen

Wie ist netzwelt bei diesem Vergleich vorgegangen? Zunächst wurden alle Modelle ermittelt, die zum Stichtag (12. November) bei Amazon oder anderen seriösen Anbietern für bis zu 300 Euro gehandelt wurden. Da die Preise für Smartphones in diesem Marktsegment schnell schwanken, haben wir auch Modelle mit einem aktuellen Preis von bis zu 330 Euro mit berücksichtigt. Nicht berücksichtigt wurden dabei gebrauchte Geräte oder Smartphones, die nur in Verbindung mit einem Mobilfunkvertrag für unter 300 Euro angeboten werden. Da die Masse an Geräten zu groß für einen Vergleich war, haben wir Modelle aussortiert. Nicht im Vergleich berücksichtigt wurden zum Beispiel Smartphones, die älter als zwei Jahre sind. Ebenfalls durchs Raster fielen Geräte, die mittlerweile zu einem Preis deutlich unter der 200-Euro-Marke erhältlich sind. Diese betrachten wir in einem separaten Vergleich "Smartphones bis 200 Euro". Weiterhin wurden Smartphones aussortiert, die importiert werden müssen.

So testet netzwelt

Unsere Tester verschaffen sich zunächst einen Marktüberblick und erfassen alle in Frage kommenden Modelle. Dabei werden neben bekannten Marken auch kleinere Hersteller berücksichtigt. Aus dieser Masse an Geräten werden die aus Sicht der Redaktion relevanten Modelle einzeln getestet und die Testergebnisse gegenüber gestellt. Zudem führen wir Hintergrundgespräche mit Händlern, Herstellern und Nutzern um den Service der Anbieter beurteilen zu können.

17
Smartphones getestet
7
Experteninterviews
180+
Stunden aufgewendet

Übrig geblieben sind 17 Smartphones, die wir entweder in ausführlichen Einzeltest unter die Lupe genommen haben oder auf einer Messe in Augenschein nehmen konnten. Statt Leser mit Zahlen zu überschütten, haben wir uns dabei für ein praxisnahes Testschema entschieden. Wir nutzen die Geräte in der Redaktion, und im Alltag. Wir fotografieren, telefonieren und spielen damit. Ziel ist es, Stärken und Schwächen des Geräts zu ermitteln und eine Einschätzung zu geben, für welche Art von Nutzer das Smartphone geeignet ist. Die Testergebnisse haben wir verglichen und das Smartphone mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis gekürt. Zusätzlich nennen wir Geräte, die wir ebenfalls empfehlenswert finden, als Alternativen.

Unsere Wertung setzt sich aus fünf Einzelwertungen ("Design und Verarbeitung", "Ausstattung, Leistung und Bedienung", "Sprachqualität und Akkulaufzeit und "Multimedia") zusammen. Die Gesamtnote ergibt sich aus den Einzelnoten, der Tester kann jedoch eine Auf- beziehungsweise Abwertung um eine Note vornehmen. Das kommt etwa dann infrage, wenn eines der Kriterien im Vergleich mit anderen Geräten besonders herausragend ist. Wer wir sind, wie wir unsere Testgeräte beziehen und wie sich netzwelt finanziert, erfahrt ihr auf unserer Transparenzseite.

Bestenliste: Handys bis 300 Euro im Test: Mittelklasse-Smartphones im Überblick

Nachfolgend findet ihr alle in diesem Vergleich berücksichtigten und von netzwelt getesteten Smartphones bis 300 Euro im Überblick.

* Hinweis: Um der stetig voranschreitenden technischen Entwicklung Rechnung zu tragen, werten wir jedes Hardware-Produkt in unseren Bestenlisten jeden Monat um 0,1 Punkte ab. Die ursprüngliche Bewertung seht ihr im Testbericht oder ihr fahrt mit der Maus über die Note.

  • 8.6 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.6

    Honor 8X


    Das Honor 8X bietet für 250 Euro Hardware und Features, für die ihr anderswo deutlich mehr zahlen müsst. Die Kompromisse, die ihr dafür machen müsst, sind akzeptabel. Wem das Handy nicht zu groß ist, der kann bedenkenlos zuschlagen.

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  • 7.9 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.0

    HTC U12 life


    Seit dem One mini hatte HTC mit seinen Mittelklassen-Modellen kein Glück. Die Geräte boten in den vergangenen Jahren oftmals eine schwächere Ausstattung als die Konkurrenz, waren aber deutlich teurer. Das ist beim HTC U12 life anders. Die Ausstattung bietet nur wenige kleinere Schwachpunkte, dazu glänzt das Handy mit einem innovativen und auffallenden Design. Wer auf Design Wert legt und ein solides Smartphone mit guter Akkulaufzeit für unter 400 Euro sucht, ist hier richtig.

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  • 7.8 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.0

    Honor Play


    Honor ist mit dem Honor Play mal wieder ein echter Preis-Leistung-Kracher gelungen. Egal ob Verarbeitung, Performance oder Akkulaufzeit: In fast allen Kategorien ist das Handy gemessen am Preis überdurchschnittlich. Als Gaming-Smartphone taugt es aber nur bedingt. Hier hätten wir uns vor allem mehr Speicher gewünscht. Die Gaming-Effekte sind bis auf die Histen-Soundtechnik mehr ein Gimmick, und funktionieren zudem aktuell nur mit PUBG Mobile.

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  • 7.4 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    7.6

    Nokia 6.1


    Das Nokia 6.1 glänzt im Test vor allem für die in seiner Preisklasse überdurchschnittliche Verarbeitung und den exzellenten Software-Support. Leider wird das Nutzererlebnis aber durch technische Unzulänglichkeiten getrübt. Das Display könnte heller, der Speicher größer und der Autofokus der Kamera schneller sein. Solche Kompromisse sind in dieser Preisklasse aber auch unumgänglich.

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  • 7.3 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    7.6

    TP-Link Neffos N1


    Wer ein günstiges und robustes Smartphone ohne größere Schwächen sucht, ist beim Neffos N1 an der richtigen Adresse. Dank Metallgehäuse ist das Handy deutlich robuster als viele Konkurrenten, die auf ein Glascover setzen. Lediglich der Verzicht auf einen NFC-Chip und das alte Android 7.1 Nougat schmerzen. Zumindest letzteres lässt sich aber per Software-Update beheben.

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  • 7.2 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    7.6

    Motorola Moto G6 Plus


    50 Euro beträgt der Preisunterschied zwischen Moto G6 und Moto G6 Plus. Dafür gibt es ein bisschen mehr Leistung, ein etwas größeres Display, mehr Speicher und 4K-Videoaufnahmen. Das ist fair, tatsächlich erhaltet ihr für 300 Euro aber auch Top-Smartphones aus den Vorjahren, die euch im Vergleich zum Moto G6 einen viel größeren Mehrwert bieten. Verzichten müsst ihr dann nur auf ein modernes Design. Insofern stellt sich die Frage, ob sich der Kauf des Moto G6 Plus zum Herstellerpreis lohnt.

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  • 7.1 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    7.2

    Motorola One


    Das Motorola One gefällt im Test mit seinem kompakten Formfaktor, der langen Akkulaufzeit und der Update-Garantie über zwei Jahre. Die betagte Hardware und das langweilige Design verhindert jedoch eine höhere Wertung. Hier hat Motorola eindeutig Potenzial verschenkt.

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  • 7.0 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    7.8

    Nokia 7 Plus


    Das Nokia 7 Plus punktet vor allem mit einer guten Hardwareausstatung, solider Akkulaufzeit und dem puren Android (Android One). Zwar unterscheidet sich das Gerät nicht maßgeblich von anderen Smartphones, doch gerade die Umrandung in Kupferoptik setzt einen schönen farblichen Akzent, zudem ist das Smartphone sehr gut verarbeitet. Was wir vermissen, ist ein Staub- und Wasserschutz.

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  • 6.6 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    7.2

    Huawei P20 lite


    Das Huawei P20 Lite liefert im Test eine solide Performance. Die Hardware hat Huawei dabei in einem schicken und vergleichsweise kompakten Gehäuse im trendigen Notch-Design verpackt. Allerdings finden sich mit dem nova 2 und dem Mate 10 Lite bereits zwei technisch ziemlich ähnliche Smartphones im Portfolio des chinesischen Herstellers, die noch dazu inzwischen günstiger erhältlich sind. Das bedeutet: Das P20 Lite ist nicht schlecht, für eine höhere Wertung fällt uns aber bei einem Verkaufspreis von über 300 Euro das ein oder andere aufsehen erregende Feature der Schwestermodelle.

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  • 6.5 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.4

    LG G6


    LG lässt uns staunen: Das LG G6 ist trotz riesigem Display immer noch handlich. Vor allem der direkte Vergleich zum iPhone 7 Plus mit 5,5-Zoll-Display-Diagonale zeichnet ein klares Bild des Smartphone-Trends im Jahr 2017. Verarbeitung und Performance bewegen sich auf hohem Niveau, welches man für den aufgerufenen Preis von 750 Euro allerdings auch erwarten darf. Die Kameras des neuen LG-Topmodells liefern tolle Bilder bei Tageslicht und in der Dämmerung. Alles in allem ein gelungenes Smartphone und ein durchaus ernstzunehmender Konkurrent für die Topmodelle des Jahres.

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  • 6.3 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    7.5

    HTC U11 Life


    Abseits des Premium-Segment hatte HTC lange Zeit nichts zu bieten. Das U11 life ist endlich wieder ein konkurrenzfähiges Mittelklassen-Smartphone, das noch dazu mit Android One eigene Akzente setzt. Android-Updates für zwei Jahre und drei Jahre lang Sicherheitspatches sind auch bei teureren Android-Smartphones längst noch nicht Standard. Hält HTC dieses Versprechen und liefert die Aktualisierung noch dazu zeitiger aus, sehen wir auch über die anfällige Rückseite hinweg.

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  • 6.0 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    6.4

    Samsung Galaxy A6 Plus (2018)


    Das Galaxy A6+ (2018) punktet im Test mit seinem großen, scharfen Display und einer langen Akkulaufzeit. Leider lässt das Samsung-Smartphone aber viele Komfortfunktionen wie Quick Charging, IP68 oder USB C vermissen. Dies verhindert eine höhere Wertung.

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  • 6.0 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    6.4

    Wiko View 2 Pro


    Wer ein günstiges Smartphone mit großem Display sucht, wird am Wiko View 2 Pro nur schwer vorbeikommen. Es ist beeindruckend, wie kompakt der französische Hersteller in diesem Modell einen 6-Zoll-Bildschirm verbaut. Davon abgesehen bietet das View 2 Pro aber nur Mittelmaß.

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  • 5.3 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    7.4

    Samsung Galaxy A5 (2017)


    Auch mehr als ein Jahr nach seiner Veröffentlichung ist das Galaxy A5 (2017) eine gute Wahl - vor allem zum aktuell veranschlagten Straßenpreis. Wer auf ein modernes Äußeres verzichten kann, findet hier eine für die Preisklasse überdurchschnittliche Ausstattung und Performance.

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  • 5.2 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    6.3

    Honor 7X


    Das Honor 7X bietet wie seine Vorgänger eine hervorragende Verarbeitung und eine solide Performance, zudem ist mit dem 18:9-Display ein Feature an Bord, das aktuell noch nicht jedes Smartphone zu bieten hat. Anders als die Vorgänger ist das Honor 7X damit aber nicht mehr Konkurrenzlos. Mit dem Wiko View, dem Mate 10 Lite von Huawei und dem LG Q6 gibt es bereits zwei günstige Mittelklassen-Smartphones mit einem entsprechendem Display auf dem Markt. Mit dem Gigaset GS370 folgt bald ein weiteres.

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  • 4.7 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    5.9

    Huawei Mate 10 Lite


    Das Mate 10 Lite verbindet die Vorteile des Mate 10 Pro (großer Screen im kompakten Format) mit den Kerneigenschaften früherer Mate-Modelle (Metallgehäuse, erweiterbarer Speicher). Kamera und Ausstattung sind gemessen am vom Huawei ausgerufenen Preis aber nur mäßig. Wer auf den 18:9-Screen verzichten kann, sollte daher lieber zum Mate 9 als günstige Mate 10 Pro-Alternative greifen.

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  • 4.7 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    7.8

    Apple iPhone SE


    Das iPhone SE ist ein gelungenes Handy, welches sicherlich viele Anhänger finden wird. Vor allem Umsteiger vom iPhone 4S / 5S finden im SE ein Apple-Gerät mit aktueller Technik, das immer noch locker in die Hosentasche passt. Wer weniger telefoniert und mehr surft und spielt, sollte besser zum iPhone 6 oder iPhone 6S greifen.

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Weitere Smartphone-Bestenlisten

Eine komplette Übersicht aller Produkte findet ihr hier: Smartphone - Alle Produkte und Testberichte. Sucht ihr nach speziellen Preisspannen, Funktionen oder ähnliches, helfen euch unsere anderen Bestenlisten zum Thema weiter.

7
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